Art Service
Ungehobelt und Späne
Die Übersichtsseite zu den Werken von Mathias Schneider finden Sie unter nachfolgendem Link:
Ungehobelt und Späne
Leitspruch
Ich sitze vollkommen ruhig.
Mein Atem fließt tief.
Es visualisiert sich ein Bild von mir selbst.
Mein Anker ist die Ruhe.
Dieses Symbol gibt mir Halt.
Ich nehme an, was sich mir zeigt.
Das bin ich.
Die Unruhe der Außenwelt hat aufgehört, sich auf mich auszuwirken.
Mein Geist hat seine Mitte gefunden.
Das nenne ich Identifikation.
Alle alten Zweifel haben sich aufgelöst und sind vergangen.
Keine Strömung würde mich mit sich reißen.
Die Wellen dringen durch den Raum, mein innerer Friede bleibt.
Ich spüre Klarheit wie ein Windhauch an mir.
Der Anker greift nach der Tiefe.
Ich bin wach und klar. Ich passe auf und finde zu mir.
Diese mentale Disziplin führt mich weiter.
Ich werde diese Erfahrung fortsetzen.
Dieser Fokus auf mein Dasein besteht im Alltag.
Ich halte den Stürmen des Lebens stand.
Ich gewinne mit Ruhe Zugang zu einem guten Leben.
Impuls
Sag ja zum Leben. Erkenne Dich an.
Finde Dich ein. Jeder Mensch hat das Recht auf seine Existenz.
Jeder Mensch hat ein Anrecht auf seinen Anteil des Ganzen.
Was Du brauchst, dafür musst Du sorgen.
Impuls
Jeder kehrt vor seiner eigenen Hütte. Das mache ich auch so. Da wird mein Haus von mir hergerichtet und stellt etwas dar.
Impuls
Meine Stunden vergehen manchmal grundlos. Vieles habe ich nicht hervorgebracht, als ich geschrieben habe. Dann habe ich geschwiegen. Oftmals hat es mir an Anhaltspunkten dafür gefehlt, was gut wäre. Darum habe ich diese Sachen nicht benannt. Das ist schwach. Jenes damit gezeichnete Bild von mir selbst weist wenig Stärke auf. Daran habe ich nichts geändert. So komme ich dazu, mich selbst in diesem Punkt als einfältig, aber sorgsam zu bezeichnen. Mein Werk lebt von der inneren Ordnung.
Für Klarheit habe ich selbst zu sorgen. Meine Arbeitsmethode ist schon seit langem nicht gerade feinsinnig. Aber ich wahre die Struktur ihrer Prozesse. Ich bin darum bemüht, mit groben Zügen mein Werk in die Grundmauern zu setzen. Leider sind viele meiner Dinge noch immer unfertig. Das Gerüst ist noch nicht vollständig. Meine Arbeitsmethode ist keineswegs ausgereift. Vielmehr zeugt sie von meinen Schwächen. Was ich mir vorstellen kann, das hilft mir jedoch zumeist weiter, weil ich davon meine Techniken ableite. Da profitiere ich von allem, was von mir mit eigens dafür vorgesehenen Worten angegeben wird. So bilde ich mich autodidaktisch aus.
Die Schwachpunkte sind offenbart. Mein Werk hat dennoch Bestand. Die bereits bestehenden Schriften kämme ich wieder und wieder durch, um sie um notwendige Anteile zu erweitern. Bestenfalls werden diese Ergänzungen etwas Gutes bedeuten und für mein Lebensglück bewirken, dass es berechtigterweise besteht. In der Kartei “Baukasten” werden meine Entwicklungsschritte auf diesem Weg dokumentiert. Das Gute zu bewahren wäre ein Erfolg. Ich möchte das leisten.
Manchmal belasten die inhaltlichen Festlegungen mich jedoch mehr, als dass sie zu einer Schlüssigkeit der getroffenen Aussagen etwas beitragen. Es ist augenscheinlich zu vernehmen, dass manches nicht viel getaugt hat. Es hält sich nicht lange. Es blähen solche Ergänzungen die Schriften auf. Das sprachliche Gefüge bricht auseinander. Es verfällt die eigentliche gewünschte Aussagekraft zur Nichtigkeit.
Die Abwehr unerwünschter Verhaltensweisen ist wie eine Schulung anzusehen. Das Arbeiten an meinem Kunstprojekt findet in Phasen statt.
Jene Nichtigkeit meines Tuns hat schon manches Mal den Rahmen gesprengt und meine Arbeit deutlich abgewertet. Das sage ich zurecht in dieser Weise. Ich kenne mich damit aus, weil ich es so erfahren habe.
Viele Texte sind irgendwann verdorben, weil ich mich beim Schreiben selbst verloren habe. Im Nachgang habe ich jene Beispiele dafür wieder aus meiner Kartei entfernt. Sie taugen zu nichts. Man kann sagen, dass ich den Müll herausgestellt habe, damit er wegkommt. Was übrig geblieben ist, wird wie ein Destillat eine Essenz sein. Es ist brauchbar für meine Zwecke.
Möchte sich diese Verlautbarung hier auch so anhören, als wäre sie von einer negativen Prägung, so ist sie dennoch nicht destruktiv gemeint. Nein, vielmehr geht es mir auch hier um die Einführung von Begriffen. Die Essenz und die Phase im Prozess der Erstellung des Gesamtwerks wären hier unter anderem zu nennen.
Ich glaube daran, dass es einen Sprachschatz des Menschen gibt, der sich auch auf sein Vermögen auswirkt. Wahrheit wird durch das Wahre gemehrt. Mein Sprachschatz bildet mein Vermögen. Viele Fertigkeiten habe ich mithilfe von ihm selbst überhaupt erst erlangt. Es ist für etwas gut, dass ich mich so hingebungsvoll der Bildung mit sprachlichen Konzepten widme.
Dokumentation
Bei einem Gespräch mit einem Arbeitskollegen habe ich mich einmal erklärt. Ich habe mit ihm über Yoga gesprochen. Mit kurzen Sätzen und klaren Ideen wollte ich ihm etwas vermitteln. Ich habe es ihm so gesagt: “Nimm das Beste, das Du dir vorstellen kannst, und setze dich damit gleich.” Das ist Yoga, denn Yoga ist Verwirklichung.
Als Mensch suche ich den Weg zum Licht.
Dokumentation
Ein anderes Wort für die Gegenwart wird der Begriff der Zeitenwende sein. Er markiert den zeitlichen Zustand des Geschehens. Dabei ist es unerheblich, ob für den Moment alles bleibt, wie es ist, oder ob bereits ein grundsätzlicher Wandel eingetreten ist. Allein jener Sachverhalt, dass in diesem Moment Gelegenheit für eine Veränderung besteht, stellt schon hinlänglich dar, warum ich hier die Gleichwertigkeit beider Begriffe Gegenwart und Zeitenwende angenommen habe.
Zeit ist eine relevante Größenordnung. Ich brauche eine eigene Vorstellung von ihr, weil ich die physische Grundlage meines Daseins verstehen möchte. Momente werden intensiv erlebt. Es stattet meine zeitliche Erfahrung alles an mir aus und macht es besser. Zeiten reihen sich aneinander, aber Erlebnisse integrieren sich. Ich bezeichne das als Ursache der Wandlung, was sich dabei spürbar auf mich auswirkt.
Impuls
Das Schreiben ist ein Weg der Bildung und Teilhabe für mich. Dort, wo ich sein möchte, gehört eine gewisse Gebildetheit dazu. Es wäre vorauszusetzen, dass ich als Mensch gehört werde. Doch meinen Teil dazu, dass das möglich sein wird, habe ich selbst zu erfüllen.
So habe ich mein ganzes Kunstprojekt zur Vollendung meiner Persönlichkeit angesehen und gehe diesen Weg mit der Würde eines vom Leben gebeutelten Menschen. Die Katastrophen, die mir geschehen sind, lutsche ich nicht aus. Nein, ich bin froh, dass das vorbei ist.
Mit Weltoffenheit und Lebensbejahung bin ich das Problem vormals angegangen. Ich habe es verdrängt. Freilich habe ich es nicht so verdrängt, dass ich mich dabei von mir entfernt habe. Vielmehr habe ich meine Positionen gestärkt. So ist aus der Schwierigkeit eine Vergangenheit geworden. Darum bringe ich auch meine Berichte über diese Lebensphasen in die zeitlich vergangene Form. Was vorüber ist, wird weder die Regel sein noch wird es heute länger vorherrschen. Aber sprechen werde ich darüber, wann immer mir das lieb ist.
Ich klammere nichts aus meinem Leben aus. Es gilt, nichts zu vergessen, was wahr ist.
Mit jedem Moment meines Lebens gehe ich um. Mechanistisch gesprochen kann ich sagen, dass ich zu jedem Moment etwas spüre. An der Schnittstelle der Zeit wirken auch Kräfte. Der Moment und das Moment korrelieren zum Zeitpunkt des Augenblicks.
Man muss achtsam und vorsichtig sein, wenn man diese beiden Merkmale des Wirklichen zusammenführt. Im besten Fall rauft man sich nicht die Haare. Lasse man es wirken. Setze man seine unscharfe Brille auf. Stelle man doch einfach einen Blumentopf vor diesen Fokus. Hauptsache wir lassen die Finger davon.
Die Unberührtheit macht die Würde aus. Was gedeihen soll, ja, muss bereits ein Stück weit gediehen sein. Wird es aber beeindruckt, dann rührt es sich für lange Zeit nicht mehr.
Idee
Entgegen der Physik des 20. Jahrhunderts mit ihren Voraussetzungen und Annahmen, in der kosmologisch von einem Gefüge aus Raum und Zeit als abgeschlossene Entität ausgegangen wird, habe ich einen anderen Weg eingeschlagen. Ich gehe bei der Auffassung des Ganzen von dem aus, was mich bedingt. Da schaue ich als Mensch auf die Dinge.
Das Innen und das Außen habe ich nicht als voneinander getrennt betrachtet. Im Gegenteil, ich habe eine Grenzfläche ergänzt. Sie stellt eine zweiseitige Schicht dar, die als neutrale Basis fungiert. So kann ich mich als einen Menschen mit einer eigenen Natur in diesem Kosmos wahrnehmen.
Wie die Dicke einer Münze ist diese Schicht das Substantielle, was ihren Wert bestimmt. Die aufgeprägten Bilder, die Vorder- und die Kehrseite sind zwar hübsch anzusehen, aber sie kennzeichnen nur die Güte der Substanz. So ist auch meine Zwischenschicht zu verstehen. Ich kann nicht sagen, wo sie beginnt und wo sie aufhört.
Diese Grenzzone ist der Bereich, an dem normal und tangential ansetzende Naturerscheinungen als Phänomene (Momente, Kräfte, Impulse…) angreifen. Sie üben Einfluss auf mich aus und bestimmen mein Wohlergehen. Was sich einwirkt, das wirkt sich auch aus. Vieles wirkt in unstetiger Art. Das hat für das “Flackern” am Menschen gesorgt.
Idee
So wie das Recht positiv, also gegeben, ist, wird die Behauptung des Menschen negativ, also genommen sein. Wer sich das Recht auf Selbstbehauptung versagt, der verliert auch den Zugang zu seinem Recht. Dann steht man mit nichts da.
Darum sehe ich in der absichtsvollen Behauptung des Menschen seine Güte und lasse ihm das. Was er schützend bewahrt, wird wie die Würde etwas sein, das ihm zusteht. Es ist eine der Pflichten eines Menschen, sich zu wehren.
Das ist mir wichtig. Darum untersuche ich zu jedem wichtigen Moment meines Daseins, wie das Geschehen unter den beiden Aspekten einer Absicht und einer Selbstbehauptung zu verstehen ist. Der Mensch ist mit dieser Fähigkeit ausgestattet. Um das entsprechende Prozedere richtig zu platzieren, beginne ich meine Routine stets mit dem Gedanken an das Nichts.
Folgende Begründung postuliere ich als Angriff auf die Menschheit: Man hat den Menschen auf sich zurückgeworfen und ihm nichts gelassen. Man hat seine Anstrengungen als Mühen verteufelt und sie als Nichtigkeiten abgetan. Das Tun sei wertlos, solange es nicht anderen nützt. Sein Dasein sei obsolet, solange er sich nicht dem Guten widmet, das andere ihm souffliert haben.
Das ist absolut falsch. Und es könnte nicht schlimmer sein. Aus diesem Grund gilt es, diese Verhunzung des Wertgefüges für das Menschendasein abzuwehren. Grundsätzlich gilt, dass jeder Mensch gleich viel wert ist.
Es ist mancher Mensch in ein eigentliches Nichts verbannt und wird klein gehalten. Nimmt er dieses Schicksal an, nimmt er es auch damit auf. Er wächst aus eigener Kraft trotz dieser kalten Winde und des fehlenden Sonnenscheins. So durchbricht er den bestehenden Wahn!
Gedanke
Da meine Literatur stets dem Weg folgt, der schon da ist, ergänze ich die neu entstandenen Texte auch dort, wo ich gerade beim Lesen derselben angekommen bin. So kann etwas entstehen, ohne den Fluss der Zeit zu unterbrechen.
Möchten diese Ergänzungen auch holprig sein oder gar den Prozess ins Stocken bringen, anders als so werde ich es nicht tun.
Meine Werke sind nicht unvollendet, sondern sie befinden sich noch in Arbeit. Ich bin kein Meister meines Fachs, aber ich bin ein in vielfach gegebener Weise ordentlicher und begabter Mensch. Ich störe meine Prozesse nicht gerne, aber ich kann sie auch nicht anders als so aufrechterhalten.
Impuls
Ich gebe wieder, was ich denke. Damit habe ich meinen Spielraum ausgelotet. Das bringt mich im Leben voran, dass ich ihn kenne. Achtsam gehe ich mit diesem Wissen um.
Gedanke
Als Schreiber habe ich zu zählen, was da ist, und dazu eine Notiz an der richtigen Stelle des Papiers zu machen. Etwas, das es gibt, kann auch genannt werden.
Doch die Zeit treibt ihre Blüten. Die Füllkrüge sind voll von Falschgeld. Notizen ohne Wert sind das. Schlimmer aber wiegt, dass man zu einem vollen Krug nichts mehr ergänzen kann.
Für mich als Schreiber kommt es einer Täuschung gleich, dass alles schon Gesagte darum auch die Wirkung einer Festlegung haben soll. Ich beziehe mich in meinem Werk auf das mir Bekannte. Das reicht völlig aus.
Ich glaube, dass jeder Mensch das Anrecht auf die Entdeckungen hat, die er durchführen möchte. Der Erfindungsreichtum sei nicht begrenzbar. Wer weiß schon, was wichtiger ist: Die Erfindung oder der Erfindungsreichtum des Menschen.
Da arbeite ich gerne mit meinen Vorstellungen. Das Vorstellbare lässt sich nicht beschränken. Eine Realität ist entweder die zurechtgestutzte Wirklichkeit, also der Vogel ohne Flügel, und eben wie die vertrocknete Topfpflanze im Schlafzimmer eines Verstorbenen oder es wird doch als Tatsache anerkannt, dass die Phantasie dem Menschen gerade zurecht Flügel verleiht, damit er sich als Phönix erheben kann, wann immer er möchte.
Doch wir gehen von den Tatsachen aus und bleiben bei den Blüten. Sie sind von akademischer Perfektion. Schöne Scheine Falschgeld sind das.
Es ist eine Täuschung, dass der Mensch kein vollwertiges Dasein führt. Alle meine weiterführenden Gedanken haben diesen Grundsatz in sich verankert und beziehen sich auf diese Form der Möglichkeit von Glück.
Gedanke
Eine Gefahr im Leben des Menschen ist das Gewirke der Zeit, wenn es ihn verwirrt. Das löse man durch eine geeignete Kombinatorik.
Komm an. Sei da. So denke ich mir es. Dann fühle ich mich wohl.
Ich gehe bei dem Gewirke des zeitlichen Gefüges davon aus, dass man es strukturiert auffassen kann. Wie das geschieht, ist klar. Man ordnet zu und unterscheidet. Das ist mein “divide et impere”.
Doch damit hat man nur die Voraussetzungen zur Selbstbestimmung geschaffen. Jetzt muss man noch den ersten Ansatz wählen, um die Dinge ordnend zu fügen.
Da wähle ich im zeitlichen Geschehen den Akt der ersten, also der primären Güte. Ich finde ihn durch die mechanistische Betrachtung des Naheliegenden. Da habe ich für mich angenommen, dass alle Kräfte zugleich wirken. Das ist ein Gewirr!
Als Hauptwirkung nehme ich die Zugkraft an, die irgendwo ansetzt. Sie ist der primäre Aktor. An dieser Zugkraft halte ich fest, damit das Richtige geschieht. Ich führe sie in das Gewinde der Vorstellungen ein. Die Verwicklungen enden nicht sofort, aber sobald wieder ein erster Ansatz möglich geworden ist, wiederhole ich die gleiche Routine und füge alles damit. Es wird so in neuer Weise wirksam sein, was zuvor noch unbrauchbar gewesen ist.
Die Handlungen lassen sich nach einer Phase der Vorbereitung nach und nach zusammenhängend anbringen und ergänzen sich irgendwann unentwegt. Das bedeutet jedoch keineswegs, dass bei mir nur Zugkräfte wirken. Es bedeutet nur, dass ich mit ihnen etwas anfange.
Wenn sich dieser Kreis geschlossen hat, befasse ich mich mit den naheliegenden Dingen. Das zählt! Es ist der Anbeginn der Entstehung der eigenen Stärke. Phönix!
Impuls
In der virtuellen Welt ist das Synonym die Wandelbarkeit.
Das Synonym ist das zeitgleich auftretende Phänomen. Ich gehe und es ändert sich meine Position. Mit dieser neuen Position wandelt sich die Sicht. Ich behalte meine Sichtweise bei und bewahre so das, was ich bin. Schaffe ich das dauerhaft, erkenne ich irgendwann, was mich ausmacht. Daran halte ich natürlich fest.
Diese Anwendung des bekannten Phänomens des Synonyms ist die Gegenstufe zur Wirklichkeit der Anpassung. Geht die eine hin zur Kraft mit ihren Momenten, verliert die andere sich im Beliebigen. Beides sind Treppen. Beide sind Leitern. Wohin sie führen, wird diesen Effekt bestätigen. Diese Verdeutlichung ist das Wesen des Synonyms.
Zu jedem Zeitpunkt besteht es. Das Synonym ist nicht einfach zuzuordnen, aber es wird stets wirksam sein.
Das ist ein Postulat, das nicht angenehmer sein könnte. Es versetzt den Zuschauer in die Position der Handlungsbereiche und stattet ihn mit der Macht des ”Joysticks” aus. Was er nicht weiß und auch nicht ahnt, ist das Mysterium der Matrix. Sobald man sie bedient, ist man in ihr gefangen. Das ist ihr Bann. Sich davon zu entziehen ist jedoch nur die Inversion desselben Banns.
Ich bleibe also lieber näher am Geschehen. Darum verzichte ich auf eine permanente Beobachterrolle. Als Mensch bin ich stets beteiligt. Das sei mein Schutz vor Verwirrung.
Gedicht
Das Schwierige, es kümmert Dich.
Kümmerst Du Dich, verkümmert nichts.
Bist Du erst da, bist Du im Raum.
Das verwandelt die Perspektive in Deinem Traum.
So kommt, was ist, und es kommt zustande.
Schande, was auch immer gewesen ist,
Trist, was auch immer sein wird.
Unbeirrt hast Du das überstanden.
Zerschunden hast Du Deinen Geist.
Doch es reiten noch die Herren.
Es ist dreist, alles entgleist.
Das hast Du nicht gerne.
Da lässt Du es los.
Das lässt Du sein.
Jetzt sind sie allein.
Es sollte alles so sein.
Gedicht
Es ist dreist, alles entgleist.
Doch es reiten noch die Herren.
Das hast Du nicht gerne.
Schande, was auch immer gewesen ist,
Trist, was auch immer sein wird.
Das Schwierige, es kümmert Dich.
Zerschunden hast Du Deinen Geist.
Unbeirrt hast Du das überstanden.
Kümmerst Du Dich, verkümmert nichts.
Bist Du erst da, bist Du im Raum.
So kommt, was ist, und es kommt zustande.
Das verwandelt die Perspektive in Deinem Traum.
Da lässt Du es los.
Das lässt Du sein.
Jetzt sind sie allein.
Es sollte alles so sein.
Gedicht
Das Schwierige, es kümmert Dich.
Kümmerst Du Dich, verkümmert nichts.
Bist Du erst da, bist Du im Raum.
Das verwandelt die Perspektive in Deinem Traum.
So kommt, was ist, und es kommt zustande.
Ha Da Ham Sam Bha Pha Dram Dam
Es ist dreist, alles entgleist.
Doch es reiten noch die Herren.
Das hast Du nicht gerne.
Schande, was auch immer gewesen ist,
Trist, was auch immer sein wird.
Sam Dam Bha Dram Ha Pha Ham Da
Zerschunden hast Du Deinen Geist.
Unbeirrt hast Du das überstanden.
Kümmerst Du Dich, verkümmert nichts.
Bist Du erst da, bist Du im Raum.
So kommt, was ist, und es kommt zustande.
Das verwandelt die Perspektive in Deinem Traum.
Dram Bha Ham Da Pha Sam Dam Ha
Da lässt Du es los.
Das lässt Du sein.
Jetzt sind sie allein.
Es sollte alles so sein.
Ham Pha Dram Dam Ha Da Sam Bha
Gedanke
Die Helden der Zeit sind viele. Es gibt sie wie Sand am Meer. Einer sticht den anderen aus. Ein Ende davon gibt es keines. Es wächst nach, was nicht vergangen ist. Wem auch immer diese Helden zu imponieren versuchen, sie können nicht anders.
Da bin ich Dilettant unter Herrschern und Göttern. Allesamt streben sie nach einer fernen Macht. Ich baue derweil an meiner Basisstation und pflege meinen gedanklichen Garten. Da bin ich wenig besser als sie.
Realismus ist nicht einfach nur eine Wortbildung. Es ist gelebte Sprache. Ich vereinnahme das Wort, indem ich es notiere. Das hat Folgen. Doch ehe ich die Leitern der Vernunft erklimmen werde, schaffe ich ein Fundament mit Volumen an ihrem Sockel.
An etwas glaube ich. Die Säulen der Wirklichkeit verjüngen sich stets und sind irgendwann nur mehr wie Strohhalme so dünn. Dann lösen sie sich auf. Der Turm von Babylon ist errichtet. Alles ist so. Alles hört irgendwann auf. Darum glaube ich an eine zweite Sache. “As above so below” besagt nach meiner Ansicht, dass die Grundfläche der Unterseite stets gleich wie die Unterseite der Oberseite ist. So errichtet man eine Säule. So setzt man Stein auf Stein.
Ab einer gewissen Höhe dieser Mauer oder Säule erreicht ihre Statik einen Zustand, der sie einknicken lässt. Das ist wie bei einem Druckstab. Ohne die Unterstützung weiterer Pfeiler muss die Mauer einknicken. Ihre Steine fallen herunter. Dort, wo die Knicklinie verläuft, verliert sie ihren Halt und fällt um. Daraus lerne ich, dass es wenig nützt, viel zu wollen oder sich hohe Ziele zu setzen. Wünsche und Ziele sind wie Mauern und Säulen. Sie haben eine Statik zu eigen, die aufzeigt, ob sie realistisch sind. Und wieder pflüge ich das Feld meiner Gedanken um und mische die alte Spreu mit der Erde, auf dass sie in ihr aufgehen möchte. Keine Mauer habe ich errichtet und keine Säule aufgetürmt. Das alles sollte ergrünen. Mir ist es wichtig, dass ich etwas zu essen habe. Bald wird alles verloren sein, weil es heute so schön ist. Ich ergötze mich nicht daran, auch wenn ich Freude verspüren kann. Aber ich weiß, dass es so etwas schon einmal gegeben hat. Nach den schönen Zeiten kommen die schlechten. Das Schicksal hat seine Statik. Nichts wird davon ausgenommen sein.
Da gebe ich jetzt schon mein Handwerk auf. Ich löse mich von der Schaufel. Alles mache ich so gut, wie ich es kann. Das sollte so bleiben.
Ich weiß, dass nicht der Fehler das Falsche verkörpert, weil ich erkennen kann, dass dieser Zirkelschluss unzulässig ist. Ich weiß, dass alles falsch ist, was aus Beliebigkeit rührt. Das ist kein Credo, es ist eine Abwehr. Ich verwehre mich dagegen.
In meiner jetzigen Situation werde ich auf unzumutbare Weise mit Menschen konfrontiert, die im Glück ihr Heil suchen. Sie sind wie betrunken. Aber auch hier ist das Prinzip ihres Seins wie ein Zirkelschluss. Das hat keine Stabilität und es hat auch keinen Anker. Schutzlos sind sie jeglichen Gefahren ausgesetzt und feiern das als ihre Freiheit.
Freiheit ist unbedingt. Sie erzwingt ein Schicksal.
Ein totalitärer Anspruch der Menschen ist einer an die Zufriedenheit des Menschen. Da verzage ich. Woher soll ich sie nehmen? Weder bin ich frei darin, was mich zufrieden stimmt, noch kann ich mein Gespür verwerfen, ohne Schaden an mir hervorzurufen. Auch ich habe etwas zu eigen, was eine innere Güte braucht. Auch mein Wesen hat seine Statik.
Ich bin ein Solitär. Zuweilen habe ich damit kokettiert und mich als einen Einsiedler angesehen und auch so bezeichnet. Ins Unermessliche habe ich diesen Zustand gesteigert, als ich dem inneren Drang Folge geleistet habe und diese Existenz als Mensch als unterirdisch angenommen habe. Dann habe ich mich als Menschen in einem Totenreich angesehen. Das ist ein Kraftfeld, das nicht schlimmer sein könnte. Doch so etwas hilft. Es ist Ausdruck der eigentlichen Momente.
Eines weiß ich gut. Mein Verhältnis zu diesem Leben ist wie das Verhältnis der Menschheit zur Welt gleich. Was mir widerfährt, das widerfährt den Menschen überhaupt. Somit sind der Fortschritt und der Segen gleichermaßen Phänomene einer kollektiven Erfahrung. Die Wirklichkeit ist eine und als solche einzig. Sie hat keine Unterformen.
Getreu dieser Überlegung setze ich Stein um Stein auf den Boden. Das wahre Fundament versuche ich zu errichten. Ich baue Wege zwischen dem Grün der Natur. Ich pflastere meine Wege. So kommt es, dass ich nicht alles zertrete, was ich mühsam gepflanzt habe. Mein Handwerk sollte nicht umsonst geschehen.
Was ich leiste ist wichtig und bedeutend. Wenigstens für mich selbst sollte es das sein. Wie ich lebe, führe ich mein Leben. Darum weiß ich. Wissen verpflichtet. Das Gemüt kennt kein Pardon. Jede Sache wirkt sich aus. Unterbreche ich erst einmal meinen Gang, so fällt etwas aus. Nur der verbundene Moment setzt an meiner Sache an. Nur die gewonnene Kraft stärkt mich. Das besinnt. Mein Eigenes sollte erblühen.
Im Zyklus der Jahre finde ich zu mir, lebe Monat für Monat in einem sich ändernden Glanz. Alles Gute vergeht, seine Wiederkunft ist erwünscht.
Da ahne ich, dass die Menschen allesamt wie ich auch ein Leben bestmöglicher Güte führen. Ihr Versagen hat die gleiche Qualität wie meines. Niemand weiß, was richtig ist. Das macht mich vorsichtiger, aber es eröffnet auch die Tore zu meinem Garten. Mit der Klarheit in den eigenen Gedanken dringt auch das Licht zu mir vor. Das begrüße ich.
In Gedanken bin ich beim Schreiben auf meine Vorstellung des universalen Menschen ausgerichtet. Ihn schaffe ich mit “Bausteinen”, die ich füge. Das Abbild dieser Figur bewahre ich in meinen Schriften. Sie beschreiben einen Resonanzraum, wie ich ihn mir vorstellen kann. Er ist durch und durch idealisiert, also gewissermaßen in seinem Erscheinungsbild “angehoben”.
Die einzelnen Verkörperungen weisen auf Konstellationen hin, die ich generell vernehme. Man muss wissen, dass ich eine solche Maschine stets auf die gleiche Weise motorisiere. Ich habe sie mit polaren Bezügen ausgestattet, denen ich zurecht einen neutralen Rahmen, ihre Halterung zuordne.
So kommt es, dass es stets Aussagen von mir gibt, die für etwas sprechen. An anderer Stelle bevorzuge ich es dann vielleicht, gegen die gleiche Sache meine Stimme zu erheben. Das ist keine Launenhaftigkeit, sondern eine funktionale Geometrie.
Idee
Zur besseren Bestimmung des zeitlichen Gefüges unterscheide ich abgeschlossene Vorgänge, deren Dauer ich kenne, und nicht abgeschlossene Vorgänge, die in ihrem weiteren Verhalten noch nicht festzulegen sind. Erstere sind wichtiger, da aus ihnen Erkenntnisse gewonnen werden, die mir im Leben für das Leben weiterhelfen. Die offenen Prozesse hingegen würden aktuell noch nichts Verwertbares darstellen können, weil man ihre Auswirkungen nicht kennt.
Eine Dauer wird etwas sein, das ich verstehen will und verstehen muss. Darum vergleiche ich die Zeiten miteinander, die gegenwärtig aufgetreten sind. Ich gliedere mich an das Gefüge der Gegenwart an, indem ich das Nahe wichtig nehme. Was kommen soll und kommen muss, das würde ich nicht in der Hand haben. Erst wenn etwas abgeschlossen ist, werde ich etwas davon haben, dass ich den Zugang zu diesen Dingen besitze, die mir bekannt und vertraut sind.
Dank des Kontrollbereichs im Fokus meiner Wahrnehmung kann ich meine Vorstellung des zeitlichen Geschehens beobachten. Ich schaue mir an, ob die eine Dauer und die andere Dauer die gleichen typischen Merkmale aufweist. Was geschieht, wirkt sich aus. Dabei sammle ich Eindrücke, lade mich mit Überlegungen auf und gewinne etwas hinzu, das ich, Kraft meines Bewusstseins, gut zu verbauen weiß. So entsteht mein Garten.
Ich lege die Art der Prozesse fest und schöpfe so gegenwärtige Wandlungen. Was sich ergibt, erfüllt sich in gefügiger Weise, weil ausreichend Zeit dafür da ist. Etwas ist wahr geworden, das ich brauche.
Impuls
Im Guten wie auch im Schlechten gelingen die Dinge, sobald man den dafür geeigneten Weg kennt und diesen Weg auch geht. Darum bastle ich an meiner Basis. Was ich durch sie absichere, soll mir für das Leben helfen.
Wenn ich eine Anleitung dafür geben darf, wie ich zu verstehen bin, dann möchte ich das Folgende sagen: Ich sehe mit dem Herzen und fühle mit den Augen. So komme ich dazu, mein Netzwerk zu spannen und mich zu verankern. Alles Gute habe Bestand. Daher rührt das Licht der Dinge. Es wird für etwas gut sein. Das möchte ich erkennen. Meine Schlüsse werde ich ziehen. In der Folge dieser Entscheidungen finde ich auf meinem Weg etwas, das ich bewahren möchte. Das ergibt mein Werk. So zeige ich es vor, wie ich es gefunden habe.
Jedes wahre Wort kann jedes wahre Wort ergänzen. So denke ich mir meine Dinge, so bilde ich sie auch. Die eigentlichen Spielräume werden mit Gedanken erkundet, aber erst die Kombinatorik macht es urbar. Was ich bin, das stelle ich auch dar. Unverhohlen, klar, aber auch unstrittig und rein sollen diese Erfindungen sein, die ich sprachlich wiedergebe.
Impuls
Das Handeln und Nichthandeln eines Menschen ergibt seine Spur.
Das Gesagte ist eine Wiedergabe des Erfahrenen. Die gesprochenen Worte resultieren aus naheliegenden Überlegungen zum realen Geschehen bei mir selbst. Das Wort erzeugt eine Abbildung bei mir, seine Resonanz. Wie der in den Teich geworfene Stein hat ein gewisses Erscheinungsbild für sie gestanden. Das ist ordentlich zustande gekommen. Es wird also regelmäßig so sein.
Das Gesagte markiert auch meinen Selbstwert. Ich bin es, der es ausspricht. Also sagt es auch etwas über mich aus. Das Gute wirkt nach. Es bricht sich im Raum.
Sprache ist mehr als nur ein Mysterium. Sie beinhaltet auch formal geordnete Dinge. Genauso verhält es sich mit meinem Selbstwert. Neben der formalen Ordnung dieser inneren Kraft besteht auch das Spiel mit den Facetten. Das eine ergänzt das andere. So bekommt alles seine Form.
Gedanke
Ich werde erst einmal anwenden müssen, was ich kennenlernen möchte. Vorher würde ich nichts davon wissen. Die Natur ist nicht vorstellbar. Sie ist emaniert.
Vorstellungen sind Gedankenspiele. Sie helfen mir dabei, die innere Führung zu erlangen, die ich im Alltag brauche.
In der Kartei ‘Baukasten’ mache ich mir ein Bild von den Dingen, die ich kenne. Ich schreibe davon, weil sie für mich Bedeutung haben. Dank dieser Aufgabe habe ich meine Möglichkeiten im Umgang mit der deutschen Sprache erkannt und etwas gelernt. Auf diesem Gebiet verwirkliche ich mich derzeit. Die von mir getroffenen Aussagen stellen meine Sichtweise dar. Sie stehen mit meinem Leben in Verbindung und verkörpern Essenzen, die ich aus eigenen Erfahrungen gezogen habe.
Das Handwerk kann zuweilen wie magisch erscheinen, auch wenn es von einfacher Art sein wird. Ich habe meinen Umgang mit der deutschen Sprache auch als ein Handwerk angesehen. Auf diesem Gebiet ist mein Wirken zu verorten. Ich glaube, dass mithilfe der Sprache alles ein Stück weit bewegt werden kann. Natürlich setze ich voraus, dass man diese Formungen kombinatorisch geschickt durchführt.
Gedanke
Eine Sache von Wert sollte ich erfüllen. Das kenne ich. Mir ist vertraut, wie es sich anfühlt, wenn ich mich in einem guten Fahrwasser befinde. Ich erkenne diesen Zustand wieder.
Von dieser Warte gehe ich aus, habe jetzt aber eigentlich noch nichts davon verwirklicht. Außer meiner Erinnerung an das Gute habe ich nichts zu eigen, was so ist, dass ich damit glücklich sein werde.
Dann erinnere ich mich an mein letztes Gebet. Sein Eindruck kommt bei mir in Gedanken erneut zum Tragen. Er ist mir in guter Erinnerung geblieben.
Oh Herr, stehe mir bei…
Kein Vorpreschen überkommt mich da. Ich halte inne, damit sich bei mir diese Essenzen sammeln können. Ich halte mich still, damit ich diese Phase einen ganzen Moment lang aufrechterhalten kann.
Mit den Händen greife ich. So orientiere ich mich. Ich richte mich nach meinen Handgriffen aus. Ich schaue mir den Weg an, den sie mir zeigen.
Der gerade aufkommende Gedanke wird schicksalshaft sein. Das prägt mich. Ich nehme das Wahrgenommene an und sehe darin den Grund für mein Heil.
Dokumentation
Von irgendwo komme ich her und suche nach der wahren Bestimmung für mich. Das habe ich vernommen. Es ist mir klar. Es steht mir zu, dass ich meinen Weg suche. Ich gehe jetzt schon diesen einen Weg. Im besten Falle leiste ich es gänzlich. Ein paar Meilen bin ich schon gegangen, ein paar gute Dinge habe ich schon für meine Sache bewirkt.
Die Aufgabe bestimmt die Wahl der geeigneten Mittel. Erfolg entsteht, wenn man beharrlich bleibt. Das Ziel visiere ich an, den Weg zu ihm gehe ich. Ich bleibe bei mir, während ich das tue. Diese Vereinigung spendet mir Kraft. Mit Ausdauer bestehe ich besser.
Aus der Malerei schöpfe ich jene Gefühlswelten, die ich an mir verinnerlicht vorfinden kann. Was ich für mich zum Leben habe, das besteht fort. Eigene Fertigkeiten lerne ich abzurufen. Das bessert meine Tauglichkeit.
Impuls
Ist etwas erst einmal auf gute Weise gelungen, dann halte ich einen Moment lang inne. Wie ist das zu verstehen? Ich stelle so fest, was mir geschehen ist. Diesem gefühlten Eindruck messe ich einen hohen Wert bei.
Mein Schicksal als Mensch wird ein Gutes sein, wenn ich es anerkenne.
Gedanke
Was ich auch tue, mache ich es gerne, dann baue ich auch den erforderlichen Nachdruck auf. Dann gelingen meine Werke.
So habe ich meine Aufgabe wahrgenommen. Sie ist für mich von Bedeutung. Sobald eine Chance dafür besteht, dass ich etwas besser leisten kann, verwirkliche ich das.
Was ich dabei gefunden habe, entspricht meiner eigenen Natur. Das macht mein Wesen aus. Dann ergibt sich ein gangbarer Weg für mich.
Idee
Die Gedanken des Menschen pulsieren. Da nehme ich unterschiedliche Standpunkte wahr. Ich kann sie mir vorstellen.
Beim Schreiben sind meine Worte gleichermaßen von unterschiedlichen Standpunkten aus aufgeschrieben worden. Das Pulsieren der Gedanken wird von ihnen aufgenommen.
Da setze ich etwas für das Schreiben voraus. Mein wandernder Fokus verstärkt diesen Impuls noch. Meine Regungen haben eine gewisse Dynamik. Als Mensch partizipiere ich an dieser Welt und ihrem Wandel auf konkrete Weise.
Ich habe in meiner Kartei unterschiedliche Dinge niedergeschrieben und beachtet. Das Werk selbst soll einheitlich aufgebaut sein, aber es sollte nichts aussparen, das für meine Sache wichtig ist.
Das Spiel mit der Sprache gleicht einem Puzzlespiel. Mitunter habe ich die notwendigen Ergänzungen leicht gefunden. Dann geht es mir gut.
Meine Tätigkeit als Sprachgestalter ist für mich zu einem Garant für ein besseres Leben geworden. Das tägliche Arbeiten daran stellt sicher, dass es mir gut geht.
Dokumentation
Ich gehe bei Werk wie ein Schachspieler vor, der hart am Minimum zu bleiben versucht. Dadurch erwerbe ich mir einen Vorteil gegenüber anderen Schriftstellern. Wer in Kürze seine Ziele erreicht hat, der schafft etwas, was nicht so leicht nachgeahmt werden kann.
Das Einbringen weiterer, noch nicht im Baukasten besprochener Vokabeln in meine Schriften versetzt mich in eine verbesserte Lage, weil sich so die Anzahl an Mustern erhöht, die ich anzuwenden lerne.
Vormals habe ich diese Textsammlungen gebildet, um etwas in deutscher Sprache auf verständliche Weise wiederzugeben. Leider habe ich zu den frühen Zeiten meines Wirkens noch keine Vorstellung davon gehabt, auf was es dabei ankommt.
Ich habe mich durch das Schreiben verwirklicht. Einen großen Aufwand habe ich betrieben, um endlich verständlich zu sein. Die eigene Ausdrucksfähigkeit kann geschult werden.
Dokumentation
Um Ordnung in meine Dinge zu bringen, suche ich einen Ansatz, der zur Vereinheitlichung meiner Texte führt. Damit stehe ich derzeit noch am Anfang. Ich verspreche mir etwas davon.
Ich habe mich dafür entschieden, ein Minimum an potentieller Energie für meine Dinge einzurichten. Das alles braucht gar nicht in die Höhe zu wachsen. Viel wichtiger ist die innere Dynamik des Werkes.
Ich glaube daran, dass der Mensch Ordnung in sein Leben bringen kann und soll, aber ich glaube auch, dass er etwas davon haben wird, wenn er das tut. Es sollte für meine Sache zuträglich sein, dass ich daran so fleißig arbeite.
Als Mensch stehe ich zu meiner Lebensweise. Alles ist in Bewegung. Von Zeit zu Zeit raste ich und habe Ruhe.
Impuls
Bei einem System, das sich durch den Effekt eines Vakuums, wie es in dieser Natur vorkommt, erholt, würden volle Speicherplätze nicht auf Dauer willkommen sein. Hohe Füllgrade bremsen und blockieren. Zuweilen hemmt mich etwas auf diese Weise.
Darum bin ich gut beraten, den angesammelten Ballast bald wieder zu entfernen. Als Mensch sollte ich so frei sein können, dass ich zu einem Pulsieren zwischen unterschiedlichen Zuständen fähig bin.
Impuls
Auf meine Gedanken folgen weitere Momente der Innenschau. Manches davon bilde ich sprachlich ab. Dann entstehen die betrachtenden Texte. Es werden Sätze gebildet und die Worte verkettet. Es fügt sich die Schrift. Manches davon, was ich so niederschreibe, wird brauchbar sein.
Habe ich erst einmal einen echten Fehler gemacht, dann entstehen auch schlechte Fortsetzungen. Manchmal schlage ich auch falsche Wege ein.
Immerhin kann ich sagen, dass das meinen Geist befreit hat. Ich stecke nicht in dem Zwang fest, alles auf Anhieb richtig machen zu müssen.
Dokumentation
Die Texte in meinen Wikis sind dafür da, dass ich sie lese. Ich möchte der Sprache von mir die geeigneten Impulse geben.
Ich bilde in diesen Schriften das eigene Vermögen ab. Das sollte beim Lesen wiederum gespiegelt werden und mich so an meinen derzeitigen Zustand gewöhnen.
Der Herstellungsprozess dieser Schriften ist aufwändig, aber es gefällt mir gut, das zu leisten.
Impuls
Der Zeitraum der kommenden drei Stunden sollte relevant für mich sein. Er dient mir zur Bestimmung des nahen Geschehens. Da höre ich auf mein Herz und beschließe, dass mir das wichtig ist.
Meine Gedanken resultieren aus meinen Stimmungen. Sie erzeugen ein harmonisches Gegenstück zu meiner Person. Darum finde ich das Beobachten der Gedankenwelten so interessant. Es ist aufschlussreich.
Impuls
Schlechte Fotografen machen schlechte Fotos. Schlechte Autoren schreiben schlechte Bücher. Da geht auch von mir etwas aus, das nicht jeder gerne hat.
Was auch immer ich tue, ich werde dabei durch meine Reichweite limitiert. Was ich mir erfüllen möchte, das muss zu ihr passen, oder ich werde versagen.
Dokumentation
Wenn ich ein Bild male, ergebe ich mich dem dabei aufkommenden Prozess. Was ich kenne, das greife ich dabei auf. Da habe ich mich zuweilen selbst beobachtet und meine Eindrücke zu einem Ganzen verwoben.
Impuls
Der schöpferische Funke könnte niemandem gegeben, aber jedem genommen werden. Das Licht zu löschen wird jedem möglich sein. Im Zweifel geht es einfach aus.
Impuls
Es ist wie ein Mysterium, was andere Leute glauben.
Impuls
Ich bereite mich kontinuierlich auf das kommende Geschehen vor. Der Wert, der von mir einer Sache beigemessen wird, sollte gut an meinen Worten zu erkennen sein. Da zeige ich diesen Wert auf, indem ich ihn nenne. Das sich dabei ergebende Bedenken verkörpert eine Ergänzung meiner Wahrnehmung.
Es geschieht hier etwas Gutes, weil ich alle Ratgeber beiseite gelassen habe und weil ich meinen Weg, aber auch meinen Umgang mit den geltenden Bedingungen selbst bestimme. Es gelingt mir so manches auf geeignete Weise.
Die Geschehnisse in diesem Dasein fügen sich mit Gewissheit zu einem Ganzen. Da braucht man keine Abstriche zu machen. Das hat die volle Wucht. so erscheint es und so kommt es auch vor.
Alles geht von dem einen Selbst aus. Dieses Selbst wird für alle Lebewesen gleich sein. Es ist ein Atman, der als der Atman aller Lebewesen auftritt. Das Wesen der Dinge kann bezogen auf ihn richtig verstanden und geklärt werden.
Das Bild, das ich mir von meinem Dasein mache, hat aus gleichem Grund Relevanz. Es wirkt auf klare Weise nach. Darum werden auch die Gedanken dadurch ausgelotet. Ich führe mir das Gute dieses Lebens in Erinnerung und kläre seine wahren Anteile. Was ich erfahre, gebe ich so wieder, wie es wirklich geschehen ist.
Ich achte stets darauf, meine Worte und Texte getreu ihrer polaren Eigenschaften richtig zu bilden. Ich kenne verschiedene Begriffspaare, die das Wesen der Dinge klären. Sie gilt es gleichermaßen zu würdigen.
Da schaue ich mir an, was in dieser Welt vorkommt. Dem Gegebenen ordne ich die Bezüge zu, die mir etwas ausmachen. Ich richte ihre Ordnung ein. Mit frischen Augen erkunde ich die Umgebung und denke mir etwas dabei. Hier möchte ich wahrhaftig sein.
Das Gute hat seinen Wert. Alles ist einzig. Nichts kommt mehrmals vor. Das alles wird exklusiv sein. Nichts täuscht, nichts behindert die Erkenntnis. Das alles trägt die entsprechenden Merkmale an sich, um es anerkennen zu können.
Dokumentation
Ein Tensor ist die allgemeine Form einer Zahl. Mit seiner Hilfe kann man jedwede Größenordnungen einfangen.
Da ich viele Wortarten als funktional begreife, sondiere ich meine Schriften auch auf diese Weise. Dabei ordne ich den Nomen die Wertigkeit eines Tensors zu.
Impuls
Kombinatorik ist mein Talent. Ich kann vieles selbst aus einem Datensatz herleiten. Das mache ich gerne. Ich brauche keine bestehenden Strukturen anzuwenden, sondern kann die Dinge aus ihrer üblichen Struktur lösen und neu zusammensetzen.
Dokumentation
Als Geschichtenerzähler bin ich darauf bedacht, keine Lügen zu verbreiten. Wahrheit sollte aus meinen Worten hervorgehen. Da mache ich mich nicht größer, als ich es bin. Die Geschichten sollen lebendig wirken und schön erzählt sein. Gleich einem Kasper im Puppentheater ähneln meine Schriften der Erzählstimme eines Puppenspielers.
Um eine Geschichte gut wiederzugeben, bedürfen die Worte der Plastizität. Das Gesagte soll etwas in sinnlicher Weise zugänglich machen. Darum wähle ich meine Worte mit Bedacht.
Ich lese meine Schriften selbst. Dabei mache ich mir ein Bild davon, was sie mir sagen. Dann feile ich weiter an ihrer Form. Das ganze ist ein lebendiger Prozess.
Impuls
Schweigen ist stets eine gute Option.
Impuls
Nach der visuellen Unschärfe und dem daraus resultierenden Verlust der subjektiven Sichtweise folgt folgerichtig die Bedeutungslosigkeit des Dargestellten, und zwar im Großformat.
Idee
Die Frage, was jetzt zu tun wäre, schreibt täglich eine neue Geschichte. Die Welt ist voll von Impulsen.
Im ersten Moment bestehen noch Zweifel. Um sie ausräumen zu können, setze ich meinen letzten Punkt dort, wo das Gute noch nicht geendet hat.
Gedanke
Ohne Religion würde ein Mensch nicht vollständig sein. Der Glaube bringt die Menschen zusammen.
Impuls
Die Gestaltung von Texten mit Hilfe der Sprachgestaltung ist wie Puzzle spielen. Dazu wendet man kombinatorische Fertigkeiten an, die man von sich kennt. Das haben wir geübt. Man darf voraussetzen, dass das geschaute Bild sich weiter komplettieren wird, wenn man die eigene Sache nicht aufgegeben hat, sondern ihr weiterhin nachgeht. Was wir geschrieben haben ist wahr, aber erst im Nachgang geschieht etwas deswegen und wirkt sich auf unser Dasein aus. Da wird die Zeit zum Aspekt der Güte, das Werk erfährt Verbesserungen mannigfacher Art. Manchmal erkennt man auch eine falsche Annahme, stellt sie richtig und die Bedeutung des Gesagten kehrt sich um. Es geht bei solchen Korrekturen um die Klärung der Sachverhalte. Das Geschriebene soll zutreffen. Was gut, wahr und richtig ist, sollte auch etwas sein, was für andere verträglich ist.
Wir bewahren die Harmonie der Dinge und behalten doch unser Wesen bei. Somit haben wir den schon wahrgenommenen Einklang des Gegebenen aufrechterhalten. Damit haben wir das Korrektiv anerkannt, welches für unsere Sache so wichtig ist. Daran orientieren wir uns. Sind wir auch frei zu allem geblieben, so haben wir uns doch etwas aus dem Gegebenen gemacht. Die Festlegungen, die wir schon getroffen haben, haben uns so etwas ermöglicht.
Jetzt haben wir dieses sprachliche Material zur Verfügung und können es lesen. Dabei verknüpfen wir Gewohntes mit Ungewöhnlichem. Ziel dieser Übung ist, dass man den Bereich davon vergrößert, der uns bekannt ist. Schließlich soll er einmal klar abgegrenzt und auch umfassend sein. So wählen wir ihn, so legen wir uns fest. Dabei wird uns nach und nach das Gegebene vertraut. Wir lernen, uns auf bekannte Dinge zu beziehen, und erlangen somit Kenntnisse, die von gewöhnlicher Natur sind.
Die Begrenzungen des Ganzen, das Alles und das Nichts versetzen uns in eine neue Lage. Sie stehen nur vorübergehend fest. Da gehen wir dieses Dasein stets aufs Neue an. Die Bereitschaft dazu haben wir uns angeeignet.
Das eine ergänzt das andere. Jedes wahre Wort enthält eine Klärung, seine Aussage soll den Sinn der eigenen Unternehmung sichern. Da bauen wir auf das uns bekannte Gute und knüpfen daran an. Die Staken und Holme eines solchen Flechtwerks verbinden sich durch die Flechtung zu einem Korb. Ihn einmal weiterzugeben, stellt den Sinn der eigenen Unternehmungen dar.
Impuls
Eine Abfolge von Bewegungen ergibt bestenfalls eine gültige Form. Für sie gelten gewisse Kriterien. Je nachdem, welche Kriterien man anerkannt hat, variiert der eigene Weg in diesem Leben.
Alles und nichts kann man sammeln. Da vollbringen wir unsere Dinge, wie wir es gewohnt sind. Das können wir tun, nachdem wir unsere Kräfte ausreichend genug massiert haben.
Alles geht von der jetzigen Position aus. Wir geben unseren Dingen einen ganzen Moment lang die gleiche Ausrichtung. Das hat sie miteinander verbunden und unsere Stärke zu einem Potential zusammengeführt. Da stellt unser Potential eine Macht dar.
Gedanke
Meine Schriften sollen am Ende so gut lesbar sein, dass man sie auch jemandem vorlesen kann. Die Sprachgestaltung ist das Vehikel, mit dem ich sie erzeugt habe. Durch das gesprochene Wort erkennt man ihre Lebendigkeit.
Dokumentation
Ausgehend von der Annahme, dass wir Menschen mit Spannungen beaufschlagt sind, können wir diesen Stress beibehalten oder verstärken. Alternativ könnten wir auch einfach das Gegebene nehmen, wie es ist, und die aufgespeicherte Energie für ein Zurückfedern des Körpers verwenden. Dazu sollten wir die nach vorne ausgerichtete Grundhaltung bei uns anerkennen. Sie kann man an der dabei einsetzenden Balance gut festmachen, wenn man in sie zurückgekehrt ist.
Mit gutem Grund haben wir nach dem Weg zu uns zurück gesucht. Wir haben uns im Leben stets mit etwas aufgeladen, was uns weiter beaufschlagt hat. Also müssen wir auch wieder und wieder davon ablassen, wenn wir zu uns kommen wollen. Das Belassen des Körpers führt ihn zu seiner Ruhelage. Das soll der Aufrechterhaltung der Natur eines Menschen entsprechen, dass er so gebaut ist. Wir haben dann von der Einnahme einer Ruhelage gesprochen, wenn der Körper keine zusätzlichen Verzerrungen aufgezeigt hat. Es ist mir dabei um das Aufheben von zusätzlichen Verspannungen gegangen. Diese haben uns stets überlagert. Das hat schon zu Verstimmungen bei uns geführt.
Solche Verspannungen können manchmal auch etwas Gutes sein. Doch sobald ihr Zweck erfüllt ist, kann man getrost all das abbauen, was zu viel ist. Wir sollten damit aufhören, uns mit übermäßigen Kräften zu beaufschlagen. Das Vollbringen unwahrscheinlicher Dinge würde lediglich unser Potential verringern, aber sonst zu nichts zum Nutzen sein. Da lassen wir von Zeit zu Zeit die guten Dinge einfach sein.
Dann haben wir uns wieder erholt. Wo es geht, hören wir damit auf, in die Natur einzugreifen. Alles soll sich selbst überlassen werden. So wird einmal etwas Gutes wahr. Das sollte sich für das eigene Schicksal günstig erweisen.
Gedanke
Was auch immer das jetzige Wort für eine Bedeutung hat, es setzt sich dem bereits Gegebenen hinzu und ergänzt das Gesagte. Dabei legen wir uns mittels der eigenen Worte fest. Sie tragen die Kraft zur Limitierung an sich. Das Gesagte grenzt die Bedeutung des Gemeinten ein und stellt bestenfalls den eigenen Gedanken heraus.
Darum dient uns das Wort dazu, die Sphäre des Beliebigen aus den bedeutsamen Bereichen unseres Lebens auszugrenzen. Wir weisen die Welt dabei in ihre Schranken. Auch wenn wir Menschen mit unserer Vorstellung einer Welt enthalten sind, haben wir uns davon abgegrenzt, ihr zu verfallen und uns in ihr zu verlieren. Dazu setzen wir eigene Schriften auf und machen uns etwas klar, was für das eigene Dasein eine Bewandtnis hat. Mittels unserer Leistungen versuchen wir, andere Leute zu erreichen und diese zu befähigen, das Gleiche zu tun, was auch uns gut gelungen ist. Die Frage, ob es dafür einen Weg gibt, sollte von uns gestellt werden.
Ausgehend von unserem Zustand und dem Platz, an dem wir uns jetzt befunden haben, haben wir alles so belassen, wie es uns vorkommt. Wir haben uns zurückgenommen. Das hat unsere Kräfte vereinigt. Das Joch des Menschen sollte auch etwas für ihn bedeuten. Da machen wir wahr, was wir denken, und verwirklichen unsere Ideen selbst.
Alles sollte etwas verträgliches sein. Das soll einmal ein Gefüge ergeben, das die Positionen von uns festgelegt hat.
Impuls
Der Mensch ist mit sich allein gewesen, solange er reflektiert hat, was vorgekommen ist. Im Grunde hat es ihn so nicht gegeben. Eine Spiegelung des Menschen und eine Teilhabe am Leben des Menschen sind zueinander gegenteilig anzusehen. Sie sind nicht miteinander vereinbar gewesen. Von einer Spiegelung geht Kälte aus.
Gedanke
Der Mensch lernt etwas anhand des dafür vorgesehenen Beispiels. Ein solches ist ihm mitunter schon für die eine oder andere Sache bekannt. Wer etwas auf sich hält, erkennt an, was davon wahr ist. Damit hat man etwas in der Hand, was man gut kennt.
Doch nicht alles hat vor uns gelegen oder ist gar von uns gut zu visualisieren gewesen. Damit haben wir manchmal schon unsere Schwierigkeiten gehabt. Manche Dinge würden nicht einfach so zu verstehen sein.
Ein Beispiel dafür soll die Zeit und ihre Darstellung als Dauer sein. Die Zeit ist nicht nur etwas, was schlecht greifbar zu machen sein wird. Sie ist in gewisser Weise unwägbar geblieben. Ihre wesentlichen Merkmale gilt es festzustellen, um einem Verständnis und einer Auffassung von ihr näher zu rücken. Eine Wiedergabe davon, was eine Zeit ausmacht, soll ihrer natürlichen Eigenart gerecht sein. Die bekannten Worte dafür sind limitiert.
Der Mensch rede adäquat von den Dingen, die ihn betreffen. Dabei soll sich eine Geschichte ergeben, die wiedergibt, was man schon gewusst hat. Jene Gedanken und Ideen, die jemand mit eigenen Worten ausdrückt, geben etwas davon wieder, was er von einem Sachverhalt zu sagen weiß. Dabei bezieht er sich mit Sicherheit auf etwas, was er schon gekannt hat und für wichtig hält.
Daran haben sich die Menschen gegenseitig bemessen, was sie von einem Sachverhalt an guten Worten kennen. Es ist wahr, dass eine richtige Darstellung natürlicher Phänomene dem Menschen dabei helfen soll, sein Dasein mit dieser Existenz zu meistern. Da hat jeder für sich eine annehmbare Situation zu schaffen. Der Mensch hat die Möglichkeit, mittels der geäußerten Worte etwas zu verwirklichen, was seinen bisherigen Fertigkeiten entspricht.
Gesprochen hat schon jeder Mensch etwas. Davon hängt manches bei uns ab. Was wir zu unseren Mitmenschen sagen, soll für uns stehen. Das sollten gültige Statements sein. Das eigene Schicksal hat man im Leben selbst anerkannt und versucht nun, die sich daraus ergebenden Aufgabenstellungen zu erfüllen. Dazu sind wir allesamt mit gewissen Fertigkeiten ausgestattet. Wir können uns mit guten Menschen zusammentun, die auch etwas davon verstehen, was das Leben ausmacht. Auch dafür bestehen Eigenschaften, die uns das ermöglichen. Wer dem eigenen Dasein gerecht wird, hat auch etwas vom Leben verstanden. Da soll alles etwas sein, was in schlüssiger Weise geschieht.
Wer die Relevanz davon eingesehen hat, dass wir alle das sagen, was uns etwas bedeutet, wird dadurch für etwas Weiteres befähigt sein, wenn er seinen Mitmenschen zuhört. Er beteiligt sich und findet sich darum mit der Zeit innerhalb der Gegebenheiten der Vorstellungswelt seiner Mitmenschen zurecht. Da kann er von seinen Kenntnissen Gebrauch machen.
Etwas wissen wir. Man sollte wieder und wieder das eigene Leben sinnerfüllt und mit Freude gestalten.
Das haben wir getan. Mit der Zeit haben wir einen guten Weg für uns gefunden. Diesen Weg haben wir beibehalten. Das hat uns mit Gewissheit etwas Gutes eingebracht. So haben wir es uns ermöglicht, in diesem Dasein auf Kurs zu bleiben und ein gewisses Fahrwasser zu erreichen, das uns nach wie vor entspricht.
Impuls
Das Wort eines Menschen wird gehört. Es hat in diesem Erdkreis noch keinen einzigen dummen Gedanken gegeben. Was es dagegen schon gegeben hat, sind Äußerungen von Menschen gewesen, die etwas verkannt haben. Sie haben umso lauter geredet, je mehr sie sich geirrt haben. Zumindest im Tonfall hat sich schon mancher vergriffen.
Impuls
Aktivität = Zerfall
Zum Zaubern gehören mit Sicherheit zwei Dinge. Sie sollten zusammenpassen und dem Lauf des Gegebenen gerecht sein. Davon möchte ich kurz einmal etwas gesagt haben.
Die Begabung, etwas zu sein, ist dafür genauso wichtig gewesen, um für sich einen magischen Moment zu erlangen, wie es die Fertigkeit sein soll, etwas Wahres zu sagen. Unverrichtete Dinge haben allesamt zu nichts ausgereicht. Dabei soll unsere Kraft doch so genügen, wie wir sie bei uns eingerichtet haben. Eine Realität, zu welcher der Mensch das Gegebene durch dessen Benennung und Berücksichtigung einem Alltagsgeschehen zugeordnet hat, ist auch irgendwann zu einem wahren Sachverhalt geworden. Dann hat er damit begonnen, seine rechtmäßige Stellung zu erlangen. Sie soll seinem Wesen entsprechend ausfallen.
Etwas haben wir wahr gemacht. Damit sind wir bei uns geblieben und haben allein nur für uns bestimmt, was da geschehen ist. Derweil addiert sich eines zum anderen und bleibt doch als dasjenige Gute bestehen, was es zuvor auch schon gewesen ist. Manche Geschehnisse finden unterdessen in Unabhängigkeit dazu statt.
Die Begebenheiten unseres Daseins haben wir akzeptiert und anerkannt, wie sie schon bei uns eingerichtet sind. Etwas davon haben wir aufgefasst und uns dazu ins richtige Licht gerückt. Somit haben wir uns eingefunden und die Wertigkeit einer solchen Sammlung von uns anerkannt. Das soll fortbestehen. Mancher Gedanke zu diesem Dasein hat sich unterdessen von sich aus bei uns ergeben. Das haben wir zugelassen und angenommen, was dadurch bei uns eingetreten ist. Es wird wahr sein. Zumindest ist das etwas, was unverfälscht aufgetreten ist.
Damit haben wir etwas anzufangen gewusst und das auch wahr gemacht. Somit ist bei uns ein Geschehen möglich gewesen, wie es unserer Natur gerecht sein wird. Was bei uns in situ vorgekommen ist, haben wir grundsätzlich für das Leben berücksichtigt.
Derweil haben wir jene Situation vernommen, in welcher wir uns befunden haben. Wir haben sie belassen, wie sie gewesen ist. Dafür haben wir uns entschieden. Was für unser Glück im Leben wesentlich sein wird, möchten wir wahrmachen. Dazu haben wir etwas davon erhalten. Unseren Gedanken haben wir ebenfalls in seinem ursprünglichen Zustand belassen. Wir haben ihn allenfalls ausgewertet.
Damit haben wir das Gegebene anerkannt, wie es bei uns erschienen ist. Wir haben somit etwas davon akzeptiert. Das haben wir als etwas Normales angesehen, was wir da getan haben. Bei uns baut alles darauf auf, dass wir uns so verhalten haben, wie wir gewesen sind.
Ein Belassen des eigenen Gedanken soll einen Abbruch des Bedenkens bei uns verhindern. Wir wissen um die Passivität davon, was das Denken ausgemacht hat, weil wir wahrgenommen haben, wie sich bei uns die Gedanken einstellen. Das Bedenken ist keinesfalls träge erschienen. Jedoch bedarf ein solcher Impuls, wie er durch das Gedachte verkörpert wird, seiner Bestätigung, um fortbestehen zu können. Ein Vorhandensein davon liegt nun aber gerade in der wahren Natur der Dinge. Das hat keine Kraft gekostet, sondern ihr entsprochen.
Was hingegen Kraft gekostet hat, soll eine Veränderung der Art eines Bedenkens bei uns sein. Wer an der eigenen Natur keinen Gefallen gefunden hat und sie daran gehindert hat, sich zu entsprechen, muss ihrer Eigenschaft verlustig gehen. Damit hat er sich etwas bereits Gedachtes nicht länger zugestanden. Es wird darum bei ihm wie verbrannt wirken. Daraufhin ist es von ihm abgefallen.
Solch eine Verhaltensweise haben wir als etwas Verwerfliches angesehen und davon abgelassen. Für uns so etwas Schädliches zu bewirken, haben wir keineswegs im Sinn gehabt. Dagegen verwehren wir uns.
Wir haben damit in gewisser Weise umzugehen gelernt, dass ein Bedenken bei uns möglich ist und von sich aus vorkommen wird. Alles geschieht zur rechten Zeit. Damit ist uns etwas Gutes gelungen. Einer menschlichen Natur möchten wir gerecht sein. Auf sie haben wir gesetzt, auf sie haben wir gebaut. Das machen wir auch weiterhin so. Mit diesem Ergebnis kommen wir zurecht.
Impuls
Die Kräftepaare treten stets dort in klarer Weise auf, wo man sie senkrecht oder tangential aufgefasst hat. Dabei wird allein nur eine Kraft die dominierende sein. Im besten Fall wechselt sich die Art davon bei uns regelmäßig ab. Dann sind die Eindrücke bei uns beherrschbar und können vorhergesehen werden.
Impuls
Das Schachspiel ist die Verkörperung einer Katastrophe gewesen. Es stellt den praktizierten Niedergang (eines ganzen Reiches) dar, welcher geleistet wird, allein nur um einen Sieg (des Herrschers) davonzutragen.
Beim Schachspiel wirken katalytische Kräfte. Diese kann man zwar dokumentieren, aber am Ende ist alles davon vergangen.
Impuls
Eine Ergänzung des Gesagten hat das Gegebene mitunter klären können.
Die Zeit ist eine Größenordnung, die intensiv wahrgenommen wird. Sie ist die innere Größe aller seienden Wesen. Mit ihr kennen wir uns aus, weil wir sie erfahren haben.
Derweil hat der Mensch die Geschehnisse seines Lebens mitbekommen und etwas an Erfahrung daraus gezogen, was er für sich gerne gebraucht hat. Was er dazu mit Gedanken zu ergänzen gewusst hat, hat sich erhalten.
Er hat eine Position in der Welt eingenommen und sich eine gewisse Haltung verschafft, die ihr gemäß ist. Dabei ist er mit der Mode gegangen und hat sich dem Zeitlichen gefügt.
Früher oder später ist etwas Dementsprechendes bei ihm eingetreten, was auch anderen Menschen genügt hat. Dasjenige Gute, woran er Gefallen gefunden hat, hat er für sich zum Inhalt gemacht. Das hat er im eigenen Leben nach und nach verwirklicht.
Von jetzt an strebt er bei seinen Werken auf eine solche Sache zu, wie sie ihm schon gut bekannt ist.
Info
'Beggar's Art Service' ist ein Projekt des 'Art of Zero'-Künstlers Mathias Schneider aus Deutschland. Mit seinem Wiki dazu möchte er auf das Grundmotiv seines Kunstschaffens aufmerksam machen. Es geht ihm dabei darum, eine einfache Kunstform zu betreiben und sie zu bewerben. Was einem Menschen möglich ist, darf gerne beachtet werden.
Dann, wenn Schneider zu Hause am PC arbeitet, hat er sich vornehmlich mit der eigenen Werkschau und seinem 'Baukasten' befasst. Er prüft zuweilen auch die dafür vorgesehenen Schnittstellen auf den jeweiligen Social-Media-Plattformen, an welchen er teilnimmt. Um aber bei sich zu sein, muss er einige Vorkehrungen treffen. Eine davon soll sein, dass er eine Kerze neben dem Monitor seines Computers aufgestellt hat. So würde er nicht allein nur ein Beispiel für etwas haben, was gegeben ist. Sie ist auch greifbar gewesen und ihr Licht wird gesehen sowie von ihm gespürt. Da hat er deren Bedeutung für seine Sache anerkannt und sich etwas ihm Bekanntes gut bewahrt.
Nach und nach sollen jene Inhalte auf der Plattform hier um bereits erstellte oder noch herzustellende Texte aus seiner Feder ergänzt werden. Derweil gibt es jetzt schon ein paar Zeichnungen und Gemälde aus seiner Werkstatt zu sehen. Erste Benennungen mit Hinweisen auf seine Ideenwelt sind auch vorhanden. Das Erscheinen davon darf gerne als ein Happening angesehen werden. Es hat Schneider mit einer gewissen Freude erfüllt, dass hier sein Werk Berücksichtigung findet.
Impuls
Wahre Schönheit sollte empfunden werden. Eine solche würde nicht allein zu erschauen sein.
Schönheit zu erkennen wäre eine Gnade für den Menschen. Sie verbirgt sich manchmal in einfachen Dingen offensichtlich. Alles Vollständige kann etwas freisetzen, was ihm entsprochen hat. Es wird von Natur aus ausgewogen sein.
Jeder Zustand des Gegebenen soll derweil seine Berechtigung zu eigen haben. Wir erkennen solche Begebenheiten an, wie sie im Alltag vorgekommen sind. Dieser Sachverhalt hat auf dasjenige Gute zugetroffen, was da gewesen ist und sich auf uns ausgewirkt hat. Da möchten wir etwas so anerkennen, wie es für uns gewesen ist. Belassen wir die Dinge doch einfach so, wie sie uns erschienen sind. So werden sie doch für etwas gut sein. Manche Nuance davon, was etwas bedeutet, muss man jedoch erst einmal bei sich verspürt haben, ehe man ihre Kraft an sich vernehmen wird. Eine Bedeutung davon sollte man sich so erschließen, wie sie sich bei uns von sich aus eingestellt hat.
Etwas möchten wir derweil annehmen. Eine Bewahrung der Kenntnis der Geschehnisse hat uns vor einem Vergessen dieser Dinge bewahrt. Da ist die Verfeinerung des Sinns dafür, was gewesen ist, dem Menschen günstig erschienen. Sie hat aufgeschlossen, was wir erfahren haben.
Impuls
Der Mensch hat sich nicht selbst gemacht. Er ist auch nicht entstanden.
Gedanke
Sobald der Mensch zu viel oder zu wenig von etwas für sich hat, entstehen Bedürfnis und Verdruß.
Impuls
Die Langeweile ist der Motor des direkten Abstiegs. Sie führt zum Niedergang des Guten.
Impuls
Der erste Fehltritt ist der entscheidende. Für Folgefehler braucht sich niemand zu entschuldigen.
Gedanke
Der Mensch mit seinen geistlichen Bezügen verkörpert eine Einheit des Wahren per se. Was ihm in seinem Dasein an Gutem widerfährt, hat darauf aufgebaut, was ihm zu eigen sein wird. Das Schlechte braucht nicht stattfinden.
Genauso wie man nur aus echten Erfahrungen etwas lernen kann, wird man seine Erfolge daran messen müssen, was man geschafft hat. Was dagegen nicht gegangen ist, ist, dass man aus seinem Scheitern klug wird.
Das Versagen des Menschen bindet seine Kräfte und verhindert den Progress. Nur im Glück wird der Mensch bestehen können.
Das Dasein des Menschen wird durch seine Natur bedingt. Da folgt alles den Gesetzmäßigkeiten von ihr. In gewisser Weise kann man sagen, dass die Logik des Menschen ihrer Folgerichtigkeit nachgeordnet ist oder sie wird versagen.
Da sind wir allesamt gehemmt. Wir können und sollen erkennen, dass uns gerade nicht alles möglich sein wird, was wir uns ausgemalt haben. Der Grund dafür wird einfach zu benennen sein. Was der Mensch sich vorgestellt hat, trifft nicht immer das Schwarze. Er kann sich jederzeit auch irren.
Da machen wir eine Sache richtig, in der Hoffnung, dass der Rest von allein zustande kommt. Wenn eine gute Gelegenheit aufgekommen ist, entstehen erst Möglichkeiten für uns, um uns einzubringen.
Dokumentation
Der Mensch tut gut daran, seine Wege in Schritten zu gehen. Dabei verwirklichen wir uns auf einfache Weise.
Jede Sequenz des menschlichen Erlebens bringt ihre Erfahrungen mit sich. Da gehen wir die immer gleichen Wege auf unverkürzte Weise. So kommen wir voran, so haben wir uns gefunden.
Etwas Unmögliches haben wir uns nicht abverlangt.
Begrüßung des kurz hier vorbei brausenden Internet Users, wie auch der wahren Leser und Leserinnen meiner Seite
Sehr geehrte Damen und Herren,
mit der Internetseite, welche da 'Beggar's Art Service' heißt, möchte ich, Mathias Schneider, *1975, aus Offenburg in Baden versuchen, darauf aufmerksam zu machen, dass es legitim gewesen ist, als ein Kunstschaffender etwas zu erarbeiten und doch kein zusätzliches Geld dadurch zu verdienen. Auch dann, wenn man keine hohe Reputation bei anderen Menschen mit seiner Sache erlangt hat oder von ihnen sogar dafür überhaupt nicht geschätzt worden ist, sollte das wahr sein. Eine Ausführung künstlerischer Werke erfolgt bei mir primär zur Verbesserung eigener Fertigkeiten und ist ein positiver Beitrag, welcher wahrzunehmen ist. Erst darauf aufbauend ist eine Partizipation eingetreten.
Als Künstler und Literat bin ich seit langem schon tätig. Dabei geht es mir darum, meine eigenen Werke gemäß jenem Geist zu schöpfen, welchen ich den guten, wahren und rechten Dingen anderer Menschen zuvor bereits angesehen habe. An etwas davon kann ich mich erinnern. Das Gute davon möchte ich mit der Zeit in meiner Werkschau festmachen.
Da habe ich mein Werk darauf aufbauend erstellt, was ich vom Wesen meiner Mitmenschen angenommen habe. Viele Bilder, Schriften und auch einige Musikalien sind dabei entstanden. Mittlerweile liegt auch bereits manches gute Stück aus meiner Kreativwerkstatt vor und kann im Internet leicht als Datei gefunden werden. Diese Dinge sollen für sich sprechen dürfen. Darum habe ich sie in der Regel nicht kommentiert. Ich würde eine Vorstellung davon, was ich geschaffen habe, nicht gerne in übertriebener Weise ausschmücken wollen.
Unterdessen habe ich mein Leben so gehandhabt, dass ich mich weitgehend gegenüber seinem Werdegang enthalten habe. Ich habe keinen weitreichenden Einfluss auf den Verlauf genommen. Das Arbeiten an meinen Dingen möchte ich fortführen. Es ist mir gleich gewesen, ob nun mein Werkschaffen in scheinbarer Weise positiv oder auch negativ bei mir ausgeprägt sein wird. Die Hauptsache davon ist gewesen, dass ich tätig geworden bin. Ich habe eine Manipulation davon, was von mir in der Welt und dem Kosmos gediehen ist oder verwirkt wird, nicht gebraucht. Stattdessen habe ich meinen Erfolg dabei so angenommen, wie er für mich in Wahrheit eingetreten ist. Ich habe etwas mir Zugestandenes anerkannt.
Manche Einflussnahme und Verfügung haben mir grundsätzlich nicht gut gelegen. Dann habe ich mich davon enthalten. So bleibt etwas leer und unerfüllt bei mir, was mir nicht gefallen hat. Im Gegenzug habe ich gute Dinge, welche mir dazu geeignet erschienen sind, ausgebaut und geprägt. Eine Initiative durch das Werkschaffen besteht bei mir fort. Ich betrachte mich als einen inspirierten Menschen.
Das Arbeiten an der eigenen Sache soll mir meinen bereits erworbenen Freiraum auf geeignete Weise erhalten, wie er bei mir schon vorhanden ist. Einen solchen habe ich für mich gebraucht. Ihn habe ich ebenso anerkannt wie alles andere auch, was von mir zu Wege gebracht worden ist. Das Kunstschaffen hat bei mir somit seine Gültigkeit bereits erlangt und mich geprägt. Ob ich nun ein Künstler bin, allein nur weil ich so etwas getan habe, wüsste ich nicht festzulegen.
Ich verteidige meine Position. Das Werkschaffen soll nun einmal eine der wahren Begebenheiten meines Lebens sein, mit welchen ich zurechtzukommen habe. Darum sehe ich mich als Künstler an und habe mich auch so bezeichnet. Damit soll mir gelingen, jene Aufgabe, welche das Leben an mich gestellt hat, hinlänglich zu erfüllen.
Da bin ich den Weg einer Selbstverwirklichung gegangen. Ich möchte schaffen, dass ich auf ansprechende Weise mit jenen Gaben umgehe, die mir vormals dank diesem Dasein von jemandem übertragen worden sind.
Das Leben soll per se als etwas Heiliges anzusehen sein. Man sollte nichts davon zerreden oder gar zerschlagen. Für mich ist so etwas eine wichtige Vorstellung gewesen. Da schütze ich vor allem dasjenige Gute, was ich für mich zu eigen habe. Einzig der 'Heilige Geist' soll für das Dasein eines Menschen etwas zu verbessern vermögen. Wir sind es, die dazu eine berechtigte Sorge getragen haben.
Der Geist eines Menschen sollte uns nicht grundlos abhandenkommen. Ihm sollen wir mit all unserer Macht dienen, damit es etwas wird. Schwächen wir uns nicht länger. Lassen wir alles sein, was bisher auch schon grundlos vorgekommen ist. Auch dann, wenn der Geist vorerst nicht von uns aufgefunden oder anerkannt worden ist, soll sich die Mühe, sich ihm zuzuwenden, einmal lohnen. Er soll von uns anerkannt werden, wie er gewesen ist.
An uns hat sich gezeigt, was im Dasein von uns an Gedanken und Ideen ausgegangen ist. Sie haben wir an uns getragen, aber wir haben sie auch unter die Menschen gestreut. Das Gute haben wir zu bestimmen, indem wir dafür Sorge tragen. Die Verantwortlichkeit von uns für dieses Dasein als Mensch halten wir aufrecht. Wir tun so etwas bereitwillig. Jene Bestandteile des Gegebenen machen aus, was wir als wahr anerkannt haben.
Was haben sich da bei uns für Gedanken eingestellt? - Die Momente einer Besinnung haben manchen Menschen schon erfreut. Das haben wir gerne gebraucht. Dazu sind wir in uns gegangen und haben dabei etwas von uns aus bewirkt. Dann hat alles seinen Bestand gefunden, wie es gewesen ist. Damit haben wir etwas für uns zu eigen, was unser Glück ausmacht. Wer sich auf die Suche nach einer zusätzlichen Begründung für sein Wirken gemacht hat, hat den Grund für sein Dasein sich bereits vorgegeben. Ihn haben wir so verteidigt. Da haben wir gut daran getan, uns auf etwas Erwartetes gefasst zu machen. Die Geheimnisse des Glaubens münden unmittelbar in die Wahrheit des Erfahrenen bei uns. Damit sind wir nicht uneins gewesen.
Wir erahnen, dass wir bei unserer Suche nach der Wahrheit des Daseins als Mensch nicht allein gewesen sind und auch nicht für uns allein zu bestehen brauchen. Wir sind gerne in Gemeinschaft gewesen und dort zumeist klargekommen. Da hat sich etwas Förderliches im Leben für uns eingestellt. Wir haben darauf vertraut, dass so etwas gut ist.
Mancher Moment im Geschehen der alltäglichen Verrichtungen hat etwas zum Guten bei uns bewegt. Manche schönen Sachen sind in unserem Erfahrungsbereich hinreichend vorgekommen. Etwas ist dadurch wahr geworden. Daran haben wir eine Freude gehabt, dass unser Werk gelungen ist. Dafür haben wir zu danken gewusst. Der letztliche Dank ist dabei stets von uns für jene uns unbekannte Macht hinter den Dingen vorgesehen worden, weil sie das Bewegte geschaffen und für uns bewahrt hat. Wir haben daran geglaubt, was bei uns wahr geworden ist. Dafür haben wir uns eingesetzt, dass so etwas für uns möglich sein wird.
Jetzt haben wir uns mit der 'geistlichen Welt' eines Menschen auseinandergesetzt. Für sie haben wir gekämpft, wegen dieses Kampfes sind wir aber auch verletzt und verwundet worden. Jene Leute, die uns im Leben stark zugesetzt haben, haben uns nicht gerne etwas davon zugestanden, was uns ausgemacht hat. Sie haben uns in allem niedergedrückt und geknechtet. Das Gesunde davon haben sie in den Dreck geworfen und sind draufgetreten.
Es hat gewisslich auch heutzutage in unserer Zivilisation keine gerechtfertigte Ausnahme von einer wahren Erforderlichkeit zur Bewahrung des Lebendigen und jener damit verbundenen Grundlage gegeben, wie sie uns bekannt sein wird. Davon bin ich ausgegangen. Eine Gesamtheit der Dinge gehört anerkannt und belassen. Das Ganze ist alles gewesen, in ihm sind wir enthalten. Da habe ich einen solchen Geist als Erfahrungswert von Bedeutung einfach zu meinem Dasein mit dazu gezählt.
Welchen Wert hat das Ganze davon? Wie haben wir jemandem so etwas vermittelt? - Ein von Gott einmal durch höhere Wesenheiten an uns Menschen übermitteltes Gut habe ich im Mindesten als gleichwertig gegenüber dem Tun oder Nichtstun eines jeden anderen Menschen für uns angesehen. Sogar eine Summe der menschlichen Werke für uns hat das Werk Gottes nicht übertroffen. Falls ein Mensch etwas von einer höheren Natur in seinem Dasein bewirkt, freigesetzt oder aufgefunden hat, soll er eine solche Macht auch anerkennen. Da möchte ich davon ausgehen, dass die Menschen in meinem Umfeld aufrichtig sind. Erinnern wir uns doch einfach daran, was so etwas bedeutet hat. Was dank einer Bitte um den Segen einer dafür vorgesehenen Wesenheit in unser Dasein eingetreten ist, soll uns stabilisieren. Dasjenige Gute, was es gegeben hat, hat vorgegeben, wie sich etwas auf uns auswirkt. Eine Auffassung der Realität hat dann Bestand, wenn sie ein vollständiges Bild des Ganzen zeichnet.
Wie gerne haben wir da das Ganze losgelassen. Etwas an Raum möchten wir uns verleihen, wo wir vorgekommen sind. Dazu haben wir ausgerichtet, was wir für uns haben. Zudem behalten wir unsere Kraft einfach so bei, wie sie wahr gewesen ist.
Jene Naturen, die wir anerkannt haben, haben für sich gestanden. Da haben sie ihren eigenen Aufenthaltsort. Wer dagegen als Mensch zu Erden weilt, gehört auch hierher. Nichts davon sollte uns über Gebühr beherrschen. Eine Ordnung haben wir stets anerkannt. Eine solche Wahrheit löst etwas bei uns aus. Dazu haben wir dagestanden und etwas wahr gemacht. Etwas Gutes soll von uns freizusetzen sein.
Nun habe ich bereits so manches angeführt, was mein Arbeiten per se ausgemacht und bestimmt hat. Jene Hinwendung zu einem Werk hat mir manchen Impuls fürs eigene Dasein verliehen. Dann habe ich den mir vorgegebenen Rahmen gefunden. Mir ist es dabei um das Menschendasein auf der Erde an sich gegangen. Da habe ich die Eigenheiten des Verhaltens meiner Mitmenschen verspürt. Wir führen das Leben eigenständig. Dazu haben wir bestimmt, wie etwas bei uns eingerichtet ist.
Der Mensch hat sich als ein ausführender Anwender von bekannten Arbeitsanweisungen verstanden, die einen guten Sinn ergeben. Er ist dagewesen und hat etwas Gutes für eine Gemeinschaft vollbracht. Dann sind wir dazu bereit gewesen, unsere Lektionen zu lernen. Es sollen die Werke unserer Hände einen gewissen Widerhall freisetzen, der durch uns zustande gekommen ist.
Ich habe versucht, mich an jene Darstellung des Gegebenen zu erinnern, die mir auch vollkommen zurecht etwas Gutes bedeutet hat. Etwas davon möchte ich mir vorstellen können und mir meine Gedanken dazu machen. Sie werde ich hernach wiedergeben. So bin ich das Meinige angegangen. Ich baue derzeit mit einfachen Mitteln meine Werkstatt aus.
Ich möchte Ihnen nun viel Freude beim Durchlesen auch der anderen Artikel des Wikis wünschen und verbleibe
mit freundlichen Grüßen
der Autor Mathias Schneider
Impuls
Manchen Moment der Muße habe ich für das eigene Werkschaffen bereits für mich gewonnen. Das erfahre ich so. Dabei möchte ich ein für mich selbst gut verträgliches Dasein fristen. Es wird mir auf diese Weise vielleicht einmal etwas Besonderes gelingen, was auch bei anderen Leuten Gefallen findet.
Die Fragestellung, ob man als Künstler unter den Menschen etwas zu bewegen vermag, würde ich nicht beantworten können. Im Grunde sollte das unwahrscheinlich sein. Zu verkappt sind die Menschen. Was sie nicht aus ihrem Leben gekannt haben, hat für sie auch keinen Wert. Allein nur wenige Leute sind offen genug dafür, um die Essenzen davon anzuerkennen, wie sie für einen Kunstschaffenden bestanden haben.
Die Kenntnis meiner eigenen Situation ist mir eingegeben. Ich beschaue zeitweise, wie ich lebe. Darauf baue ich mit etwas Weiterem auf. Dabei gelingt es mir gut, das Meinige auf eine gewöhnliche Weise zu erzeugen.
Somit gestalte ich das eigene Gut als eine Widerspiegelung des Gegebenen. Das ist eine Erforderlichkeit in meinen Augen. Von Zeit zu Zeit habe ich dazu eine Gesamtsicht auf die Dinge des Daseins erwirkt. Eine solche lässt sich tatsächlich mit den gerade in situ gegebenen Mitteln generieren. Was bei uns vorhanden ist, hat schon immer für so etwas ausgereicht.
Das Reduzieren der eigenen Werke auf etwas Gegebenes macht die dabei vorkommenden Motive vermittelbar. Dadurch wird man bisweilen sehr in seiner Wahrnehmung reduziert sein, hat aber manche Gelegenheit zu einem reellen Kunstschaffen. Alles daran wird durch unsere Lebensbedingungen festgelegt sein.
Jene Anhaltspunkte und Merkmale einer Umwelt durch die Benennung mit Worten festzumachen und das Gekannte davon bildnerisch auszubauen, soll uns das eigene Werkschaffen erinnerlich machen. Da nimmt man etwas davon gerne erneut zur Kenntnis.
Es sollte uns möglich sein, etwas aus dieser Schnittmenge mit der Umwelt zu erarbeiten, die beinhaltet, was uns zu eigen ist. Indem man den Bestand davon sichtet, nimmt man etwas Gutes wahr. Dann kann man eine Ordnung davon anerkennen.
Was macht diese Ordnung aus? - Wir haben sie als leer bezeichnet, aber sie zugleich auch als erfüllt von Potential angenommen. Damit schließen wir uns an das Gegebene an. So etwas führt uns wahrscheinlich einmal zu einer Festigung der eigenen Güter, wie sie sind.
Etwas bedenken wir da. Der Mensch hat nicht zu Unrecht einen gewissen Bedarf an eigenen Kenntnissen. Dieses Verhalten entspricht seinem Wesen.
Das eigene Wesen soll das Kreuz von uns sein. Ein solches Kreuz möchte ich anerkennen. Damit bin ich schon einmal dazu gekommen, das eigene Schaffen von Werken ausführlich zu betreiben. Das darf gerne bei mir so bleiben.
Impuls
Also schaffe ich ein Werk. Dabei habe ich etwas dazu geschrieben, was mich bedingt. Das Ganze davon kommt in berechtigter Weise vor.
Manches Wort anderer Menschen hat mich entgegen der Bedeutung jener Gutartigkeit meiner Arbeiten vor meinen Mitmenschen diskreditiert. Unterdessen habe ich allein nur geschaut, dass meine Dinge sich gegeneinander auf eine günstige Weise verhalten.
Mit den für mich erreichbaren Gegenständen innerhalb meiner Wohnung gehe ich gerne um. Dieser Leidenschaft habe ich manchen Nachdruck verliehen, indem ich meine Sammlungen stets erweitert habe. Das Erleben dieser Dinge hat mir gut getan. Da soll etwas für mich zu erkennen sein, was mit meinen eigenen Gütern zu tun hat.
Jene introspektive Wahrnehmung meiner Gedanken- und Ideenwelt hat bereits das Aufkeimen einer Blütezeit meines Lebens eingeleitet. Es haben sich nach und nach die Kenntnisse jener Sachverhalte meines Daseins gemehrt.
Daraus habe ich versucht, schlau zu werden. Ich werde es endlich herrichten können, was mein Glück im Leben ausmacht. Auch wenn das Werkschaffen viel Zeit und Kraft kostet, wird es doch ein Inhalt fürs Leben sein.
Gedanke
Das Gegebene beschaue ich, sobald eine Gelegenheit dazu besteht. Dabei ist mir schon etwas zu meinem Dasein klar geworden.
Jene damit verbundenen Momente der Wahrnehmung erfahre ich eingehend. Sie kommen zurecht bei mir vor.
Da habe ich die Begebenheiten hingenommen, die mir etwas ausgemacht haben, und das Gegebene belassen. Ich möchte so in eine verbesserte Lage kommen. Unterdessen sollen meine Gedanken und Ideen zu ihrem Bestand finden. Ich möchte zur Ruhe kommen.
Da habe ich mir manche Stunde des Arbeitens an den eigenen Werken und noch viele weitere zum Beschauen des Gewordenen zugestanden. Es ist bedeutsam für mich, so etwas zu tun. Das mir Bekannte hat auch etwas mit mir zu tun.
Da schaue ich mir das Ganze an. Es sollte damit etwas Gutes entstehen. Mit diesem Gedanken gehe ich um. Die Basis vor mir habe ich dabei fortwährend im Blick gehabt.
Gedanke
Entscheidungen finden zuhauf bei uns Menschen statt. Keine führt zu etwas anderem als zu einem Niedergang des bereits Gegebenen. Jede Weggabelung auf unseren Wegen führt zu einer Aufgabe von etwas Gutem.
Ein Gedeihen der Dinge habe ich allein dank der Natur als Mutter der Geschehnisse freisetzen können.
Die Natur verkörpert im Gegensatz zu uns Menschen das Ganze in seiner Einheit. Dafür haben wir nicht gestanden. Sie macht alles bei uns aus, was von Wert ist.
Gedanke
Was macht ein Glück bei uns Menschen aus? - Etwas habe ich schon erfahren. Mein Dasein ist ein Bedingtes. Das wird ein Ankerpunkt meines Lebens sein.
Das sollte nichts Spektakuläres sein, was sich dadurch bei mir an Chancen und Wegen ergeben hat. Ein gewisses Niveau der Lebensqualität empfinde ich als normal.
Da hoffe ich, mich einmal nachhaltig festigen zu können. Derweil bin ich wieder und wieder die gleichen Wege in unverkürzter Weise gegangen. Was mir schon einmal geglückt ist, möchte ich auch wieder leisten können. Was habe ich also anderes zu tun, als das Leben und das damit verbundene Dasein so anzuerkennen, wie es für mich gegeben ist?
Nun habe ich wiederum etwas festgestellt. Es ist eine Bitte um den Segen höherer Wesenheiten für mich bereits beim Werkschaffen zu einem Thema geworden. Da hat sich vielleicht mancher Leser gefragt, ob das auch in mein Kunstschaffen eingeflossen ist. - Ich kann Ihnen bestätigen, dass ich zeitweise schon den Wunsch an mir getragen habe, solch einen Segen zu bewirken. Einige Bitten sind in meinen Werken gewisslich enthalten.
Impuls
Es ist inzwischen etwas bei mir entstanden, was ich beachtenswert finde. Ich bilde meinen 'Baukasten', diese Kartei derweil zu einer nahezu vollständigen Dokumentation dieses Daseins von mir aus. Meine Werkschau gestalte ich unterdessen als meinen Fundus für das darauf zukünftig aufzubauende Gute.
Allein nur als etwas Ganzes wird meine Sache richtig wahr zu nehmen sein. Darum hoffe ich auf das Interesse der Leserschaft an diesen Dingen. Derweil wächst das Gegebene weiter aus. Es sind hier bekannte Dinge gemäß ihrer wahren Struktur mit sprachlichen Mitteln aufbereitet worden. Dabei ist ein Textwerk entstanden, das zusehends stärker auf geeignete Weise ausgefallen ist.
Ich habe versucht, Ihnen mein Werk auf einfache Art nahezubringen. Auf diesem Weg gehe ich schrittweise weiter voran und versuche, mich selbst gegenüber meinem Schicksal zu behaupten.