Art-Trash

Gedanke

Die Kunst ist zumeist ein Geschäft gewesen, bei welchem es vor allem anderen um Geld und Ansehen gegangen ist. Das wird die Hauptsache davon sein, was sie ausmacht. Das eine hat das andere nicht ohne Grund mit sich gebracht.

Dokumentation

Die Freiheit, etwas für den Müll zu produzieren

Trash, das wäre eigentlich Abfall. Kunst und Abfall, das steht seit jeher miteinander in Beziehung. So etwas gilt für jede Fertigung. So, wie ein jedes andere, vom Menschen geschaffene Kulturgut auch mit der Entstehung von Müll in Beziehung gestanden hat, wird das auch bei den Künsten der Fall sein. Da bekenne ich mich gerne zu solchen Begebenheiten.

Ich habe das Genre 'Art-Trash' nicht als eine Protestbewegung ins Leben gerufen, geschweige denn, dass man diesbezüglich überhaupt von einer Bewegung sprechen soll. Es wird dabei vielmehr auf etwas Grundsätzliches aufmerksam gemacht.

Es ist inzwischen manches bei mir entstanden, was damit in Verbindung steht. Das Betreiben meiner Präsenz zu der Thematik im Internet soll als ein eigenständiger Versuch gewertet werden, damit eine Akzeptanz jener Leistungen eines gewöhnlichen Menschen in der heutigen Medienlandschaft auch einmal vorkommt.

Einen Grund habe ich dazu, um so etwas in die Wege zu leiten. Bei der Vorstellung von selbstgestalteten Bildern bei mir zuhause bin ich schon einmal von einer Frau gefragt worden, warum ich denn meine schlechten Bilder überhaupt vorzeige. Die Guten genügen ihr. Das hat mich sicherlich zurecht etwas verwundert. Da bin ich auch durchaus etwas schockiert deswegen gewesen. Mir ist nichts Gescheites dazu eingefallen. Es würde aber doch im Nachhinein nicht gar so schwierig sein, eine schlüssige Antwort darauf zu geben. Ich habe die Bilder schlussendlich ja auch nicht nach dem Kriterium 'schlecht oder gut' hergestellt. Das ist einer der vielen Momente in meinem Leben gewesen, wegen denen ich zu einem 'Art-Trash'-Aktivisten geworden bin.

Heutzutage bedenke ich manches dazu. Üblicherweise landet bei uns in Deutschland all das Schlechte irgendwann auf dem Müll, weil es angeblich zu nichts Gutem mehr zu gebrauchen gewesen ist. Das Bessere bekommt dagegen einen besonderen Platz im Haus zugewiesen und soll voraussichtlich wertvoll sein. Aber was denken die Leute sich dabei? Was sind die Kriterien, nach denen sie da handeln?

Oh, es gibt noch weitere interessante Denkansätze. Dann, wenn man als Solitär ein eigenes Werk aufbauen möchte, wird es fatal sein, dass man die eigenen Schöpfungen verachtet, allein nur weil sie keinem gefallen haben. Es gibt keinen triftigen Grund dafür, eine eigene Leistung zu verkennen.

Nein, besser wird es da sein, dass man es weiter bearbeitet und erhält. Das können ja auch gut ausgearbeitete Skizzen sein. Da werden die schlechten Bilder zur Vorlage für die Besseren. Können solche aber ohne eine Vorlage erstellt werden? - Da ist es gut, wenn sich die eigentlichen Dinge untereinander durchmischen und weiterentwickeln. Das gesamte Portfolio soll dadurch in seiner Ausdruckskraft verbessert werden, dass seine Elemente zusammengehen und sich vereinigen. Die Summe des Ganzen soll sich wieder und wieder zu einem besonderen Moment miteinander vereinbaren lassen. Da gehört einfach alles grundsätzlich mit dazu, weil es eben zum Weg dazugehört, welchen man gegangen ist. Das habe ich bereits frühzeitig erkannt und erhalte mir darum auch meine einfachen Werke.

Das Gefilde des 'Art Trash' soll unterdessen eines sein, welches zum gegenseitigen Schutz solcher Werte durch die Teilnehmer daran dient. Es soll eine künstlich geschaffene 'Heimat' für solche Leute wie mich sein. Ich bin derweil einer, welcher sich seine gewisse Einstellung zum Leben erst noch erarbeiten möchte. Da bin ich keineswegs bereits gut aufgestellt.

Damit sage ich manches wahre Wort über mich aus. Meine Ausrichtung darf gerne von Ihnen erkannt werden. Sie entspricht dem, was hier dargestellt wird. Das soll mein Bekenntnis zu einem eigenständigen Handeln sein.

Dokumentation

Auseinandersetzung mit dem Gegebenen

Etwa seit dem Jahr 2006 bin ich wieder auf eine durchweg intensive Weise im Umgang mit Wort und Bild tätig. Dabei habe ich die Auseinandersetzung mit meinen eigentlichen Inhalten erneut aufgenommen. Es ist seitdem viel Neues auf eine eigenständige Weise bei mir entstanden.

Dabei ist manches für mich wahr geworden, was mir tatsächlich lieb und teuer ist. Ich favorisiere ein eigentliches Tätigsein als Werker. Für mich ist es gut, ein Werk vor Augen zu haben. Das zu wissen finde ich wichtig, weil es mir manches leichter machen kann. So glaube ich, dass ich meinen Weg im Leben finden werde.

Da schöpfe ich eigene Schriften und gestalte manche Malereien. Leider erziele ich bislang keinen Ertrag mit meiner Kunstsache. Praktisch kaum jemand in meinem weiteren Umfeld weiß wirklich über das Hobby von mir gut Bescheid. Der gedankliche Hintergrund meiner Arbeiten ist in der Regel nicht einmal meinen engeren Freunden bekannt geworden. Kaum jemand erkennt das Werk von mir so an, wie es erschienen ist. Es findet keine Berücksichtigung. Warum ist das so? - Jene von mir gestalteten Dinge sind vielleicht etwas zu speziell geraten, als dass man einen Gefallen daran findet.

Wer kann es schon wissen, wie sehr ich darunter leide, dass meine Dinge nicht genügt haben? Wer hat meinen Weg überhaupt wichtig genommen? - Damit hole ich mir keine Karotte. Da lasse ich es sein. Darum habe ich lieber einen anderen Gedanken in die Wege gebracht. Den wahren Schlüssel zu einer Ausdeutung der Dinge wird im Leben noch jeder für sich zu suchen haben. Nichts würde einfach so erscheinen.

Es wäre kaum anzunehmen, dass es allein nur mir so ergeht, wie ich das hier geschildert habe. Es würde auch nicht so sein, dass ich überhaupt keine Achtung für mein Wirken entgegengebracht bekommen habe. Es ist so, dass es auch bei vielen anderen Künstlern so übel nachgewirkt hat, dass deren handwerkliche Kunstfertigkeit als überflüssig angesehen worden ist. Ich bräuchte das also mit Recht nicht als meine persönliche Schwierigkeit ansehen.

Der vorgegebene Weg eines Menschen soll bestehen. Eine Zukunft ist noch nicht eingetreten. Das wird auch so bleiben, solange wir Kunstschaffende nicht gänzlich aufgegeben haben. Ich weiß es, dass man die Künste braucht, um eine Phänomenologie des Menschendaseins zu erörtern. Sie macht das Vorgegebene erstmalig sichtbar.

Das gilt mir etwas. Jederzeit kann man es leisten, mit etwas Farbe und ein paar Blatt vom guten Papier ausgestattet, das große Werk zu erarbeiten. Zumindest kann man davon träumen.

Einsicht

Etwas Befähigendes erhalten

Manche der angeblichen Wahrheiten von Gestern werden Übermorgen vielleicht schon allein nur mehr als Fassade zu ihrer Anwendung finden. Solche sind darum somit jetzt schon mehr oder weniger hässlich und wären auch bereits so zu erkennen. Eine pure Fassade aber wäre auch manches Medium der Gegenwart. Der Umstand, dass solche Dinge von uns bewahrt werden, als wären sie uns heilig, rührt von mancher, vielleicht sogar unrichtigen Annahme her. Da soll ein Wert davon bestehen. Ja, vor allem für solche Dinge, wie sie die Literatur, die Kunst, aber mittlerweile auch die Musik, das Photographieren und der Film hervorbringen, besteht scheinbar Artenschutz. Da überdauern solche Dinge die Zeiten. Wir besammeln sie in großem Umfang. Dabei wird sich ihr positiver Einfluss auf die Menschheit erst noch herausstellen müssen. Es wird voraussichtlich noch einige Zeit dauern, bis wir es wissen, wozu das taugt.

Bisher ist noch immer Mode, was Mainstream ist. Manches Aktuelle ist noch nicht weit über einen Retro-Look und den Vintage-Style hinausgekommen. Eine Umsetzung davon scheint aber zumeist allein nur oberflächlich vorzukommen. Man hat nicht auf die Verarbeitung und das Material dabei geachtet.

Da durchbricht die Wiederholung des bereits einmal in ähnlicher Weise Dagewesenen unser Verständnis von Geschmack. Es besteht noch immer manch eine dicke Kruste dafür, welche durch die Zeit bedingt wird, seitdem es solche Dinge kaum noch gibt. Wir haben vieles verdrängt und vergessen.

Doch wenn es nun erst einmal von den Leuten anerkannt wird, was ihnen wirklich etwas wert ist, dann braucht es allein nur noch einige wenige Gelegenheiten dazu, um eine Veränderung einzuläuten. Das kann eine grundsätzliche Mobilisierung in einer Gesellschaft freisetzen. Da werden sich viele daran beteiligen und rege sein. So etwas wäre leicht durch eine Mode zu bewirken. Deren Einfluss auf uns Menschen ist größer, als wir das bereitwillig zugegeben haben. Es ist so gut möglich, dass das bestehende Wertgefüge nicht fortbestehen würde.

Da kommen bei mir aber auch noch weitere Gedanken auf. Eine Entstehung von 'unnötigem' Müll gilt es nach heutiger Ansicht zu beschränken. Das wird ein guter, aber nicht immer auch jederzeit gangbarer Weg für die Menschen sein. Manchmal entsteht ein solcher Abfall, weil man überhaupt etwas ausprobieren möchte. Das soll doch ein wichtiges Bedürfnis des Menschen sein, dass er sich weitergehende Kenntnisse zu den eigentlichen Dingen des Daseins zu erwerben vermag. So etwas würde nicht dauerhaft ohne die Schöpfung einer eigenen Kreation gelingen. Dabei aber entsteht mit Sicherheit manch ein Müll.

Idee

Kunstwerte und Ähnliches

Sicherlich bezahlen die Menschen allein nur sehr ungern etwas an Geld für einfache und gute Gebrauchskunst. Im Grunde möchten diese alles nahezu geschenkt bekommen oder doch zumindest einen guten Schnitt dabei machen, wenn sie etwas einkaufen. Sie wollen eigentliche Meisterwerke erhalten und zahlen dennoch dafür allein nur einen solchen Preis, als wäre es ein billiger Ramsch. Das Feilschen ist zu einem Volkssport geworden.

Es würde sich für den Autor Schneider überhaupt nicht lohnen, mit der eigenen Ware einen Handel zu betreiben. Das ist so wahr, zumal seine Werke nach persönlichen Kriterien von ihm ausgestaltet worden sind. Er bedient mit ihnen keinen Markt, nicht einmal einen speziellen. Sogar ein Versuch davon, mit seinen Werken zu handeln, erscheint ihm sinnlos in solch einer Umgebung, wie sie bei uns in Deutschland heutzutage vorherrscht. Da ist er lieber bereit dazu, seine Dinge für das Internet und dessen Nutzer als digitale Photographien davon bereitzustellen. Derweil füttert er mit den Originalen seine Kiste. Sie sind es, in welchen er seine Werke aufbewahrt, um diese einmal seinen nächsten Verwandten als Vermächtnis hinterlassen zu können.

Was geschieht da bei uns mit der Kunst? - Die Frage wird aufrichtig zu stellen sein. Das ist doch ein System des Niedergangs, welches bei uns vorherrscht. Eine kunstvolle Art der Verrichtung einer Arbeit würde nicht allseits von den Menschen anerkannt werden. Ein minutiöses Ausgestalten eigener Werke wird da als eine eigentliche Nutzlosigkeit, ja fast schon als eine Versponnenheit angesehen. Dennoch gilt es, da gerade ein solches Arbeiten für sich zu favorisieren. So wird man etwas dagegenhalten können. Es kann keinen Nutzen einbringen, wenn die diesbezüglichen Fertigkeiten bei uns schwinden.

Einem Verfall des Gegebenen widersetze man sich. Das wäre menschlich. Das mache man, indem man sich einmal umfassend ausbilden lässt. Um so tätig zu sein, braucht man manche Motivation. Sie soll aufkommen, auch wenn andere in jener Hinsicht versagt haben.

Das Arbeiten an einem eigenen Werk soll bei uns dazu führen, dass man sich in der eigenen Position innerhalb der Gesellschaft dauerhaft zu stärken weiß. Das gilt es zu festigen und zu fördern. Man soll es anerkennen, woher man gekommen ist, aber auch die Fragestellung, wohin man im Leben gelangen möchte, sollte man nicht vergessen.

Was schöpfen wir also, wenn wir ein Werk gestalten? - Dazu bedenke ich das Gegebene. Minderwertige Waren wird keiner benötigen. Meisterwerke wird es allein nur wenige geben. Da wird die Veredelung des Menschen etwas sein, was den Weg zur Kunst aufzeigen soll. Manches laienhaft aufgearbeitete Zeug wird nach wie vor daran zu erkennen sein, dass es allein nur scheinbar optimal getrimmt und zurechtgestutzt worden ist. Es wird in der Regel richtiggehend abgeschmirgelt sein und keinerlei Eigenschaften einer guten Leistung ihres Schöpfers mehr aufweisen. Da zeigt es kaum noch jene für die Arbeit eines Menschen typischen Artefakte an sich auf.

Ein einfaches Produkt verfügt dagegen manchmal bereits über einen gewissen Charme, welcher Gefallen bei uns erwecken kann. Das Genie seines Schöpfers wird an einem solchen Werk mit großer Wahrscheinlichkeit vorkommen können. Da kann es erahnt, aber auch von uns anerkannt werden.

Gedanke

Hat ein Werk außer seinem Geldwert keinen anderen Nutzen an sich getragen, so wird es mit dem Adjektiv 'substanzlos' richtig zu bezeichnen sein.

Einsicht

Müll als Produkt

Müll ist eines der Produkte, welches durch die Art der Kultur des Menschen fast schon zwangsläufig bei uns entstehen muss. Die Kreativität und Schöpferkraft eines Menschen würden ohne eine gewisse Toleranz gegenüber einer solchen Sache nicht gut in der Welt aufgehoben sein. Ihre Errungenschaften sollten nicht relativiert werden.

Dann, wenn man es untersagt und unterbindet, dass etwas geschaffen wird, dessen Wert nicht im voraus abzusichern ist, wird die Kunst obsolet sein. Was gerade noch für wichtig genommen wird, hat in Zukunft einmal vielleicht keinen Bestand mehr. Eine Bemessung des Eigenwerts von Kunstwerken würde gewiss nichts Unmögliches sein. Er würde nicht allein nur aus der Wertschätzung dafür resultieren. Wer etwas Gutes von einer Sache gehalten hat, der wird sie wahrscheinlich auch wieder dafür brauchen, um solch ein Empfinden bei sich freizusetzen.

Doch wie ist die Situation für Kunstschaffende heutzutage bei uns in Deutschland? - Mit weit geöffneten Augen läuft der Mensch durch die Welt und staunt. Da erinnert ihn das alles, was er vorfindet, daran, wie wenig bedeutend er ist. Er kommt sich überflüssig vor.

Impuls

Vergänglichkeit des Gegebenen

Etwas einmal Geschafftes bräuchte nicht erneut von uns hergestellt zu werden, wenn man es für sich zu bewahren gewusst hat.

Um aber etwas, was bereits verlorengegangen ist, wiederzuerlangen, bedarf es eines hohen Aufwands. Dann, wenn das etwas Essentielles wäre, was man da einmal verloren hat, würde man gewiss jede Anstrengung auf sich nehmen, um es wiederzufinden. Dazu wird man aber erst einmal von der Existenz einer solchen Sache überhaupt etwas in Erfahrung bringen müssen, ehe man sie rekonstruieren können wird.

Mancher wird aufgrund der tatsächlich erlittenen Verluste verzagen. Das soll so wahr sein, auch wenn es keine Erinnerung an eine solche Sache gibt. Man wird aufgrund ihres Wertes für das Leben sich danach sehnen.

Gedanke

Vom Umgang mit Müll

Der Müll ist schon immer ein wesentliches Kulturgut. Er gibt Aufschluss über die Lebensweise von uns Menschen.

Je nachdem, was einer gearbeitet oder konsumiert hat, fallen ganz bestimmte Dinge bei ihm an, welche uns wie Müll vorkommen. Dann entsorgt er das. Er schmeißt sie auf einen Haufen und verbrennt ihn. Wir sollen in solchen Dingen einsichtig sein. Es entsteht bei uns eine große Menge an Müll.

Wohin geht es dann aber mit dem ganzen Müll von uns? - Ihn haben wir nicht mehr gebraucht. Er belastet uns. Das ist uns bewusst. Wir möchten ihn keineswegs behalten. Im schlimmsten Fall wird er darum auf Müllhalden deponiert, im Meer verklappt oder einfach, wie oben verbrannt. Dabei entstehen Rückstände und Verunreinigungen, welche die Landschaft belasten.

Doch viele jener Dinge, welche auf dem Müll landen, haben eigentlich noch immer eine Funktion. Manches taugt auch als Rohstoff oder Halbzeug für neue Produkte. Was in unseren Augen nichts wert gewesen ist, für das kennt manch ein anderer noch eine Verwendung.

Ein Müll ganz besonderer Sorte soll die kreative Schöpfung durch Menschen sein. In manchen, leidlich selten vorkommenden Fällen bekommt solch ein Werk die Auszeichnung eines hohen Kulturgutes. Alles andere wird über kurz oder lang entsorgt.

Man hat sich leider in letzter Zeit nicht mehr gar so oft zum Handgemachten bekannt. Das wird eher eine Ausnahme sein. Die industrielle Revolution schreitet unterdessen weiter voran. Wir Menschen haben kaum etwas zu sagen. Mittlerweile haben wir sogar eine regelrechte Anarchie bei uns, wenn es um das Geld geht.

Einsicht

Kreativität

Im Grunde benötigt der Mensch etwas an Raum für eine eigene Entfaltung. Er bedarf einer guten Beschäftigungsart für sich, damit er etwas hat, was ihm Spaß bereitet. Es kann ein Bedürfnis sein, etwas besitzen zu wollen, von dem man weiß, dass es schön ist.

Impuls

Anspruch einer Welt

Manche der kulturellen Leistungen von Heute sind eigentlich hinfällig gewesen. Sie werden keine Bedeutung für das Glück der Menschheit erlangen. Der Mensch ist unterdessen in der Lage, aus eigener Kraft dank seines eigenen Vermögens etwas zu gestalten. Das soll seine grundsätzliche Eignung aufzeigen.

Unsere Kulturstufe schafft durchweg kurzfristig verwendbare Güter. Den entscheidenden Gedanken dazu habe ich einmal von einem guten Freund vernommen. Wir haben abends miteinander gesprochen. Da hat er mich gefragt, wer das denn alles einmal wieder wegräumen soll. Mit all meiner Bemühung um eine eigentliche Zurückhaltung habe ich da fast lauthals losgelacht, obwohl es eine traurige Wahrheit ist.

Gedanke

Raum fürs Eigene

Ich denke, es ist des Menschen eigentlicher Wunsch, so zu sein, wie er das auch wirklich wäre.

Ohne mich dabei besonders zu verstellen, möchte auch ich ein eigenes Werk gestalten dürfen. Dabei möchte ich den Hauptanteil am eigentlichen Herstellungsprozess tragen. Das sehe ich als eines der wesentlichen Prinzipien meines Kunstschaffens an. Die entsprechende Kunstform bezeichne ich als 'Art-Trash'.

Durch den Umgang mit meinen eigenen Dingen habe ich es geschafft, zu mir zu finden und als Mensch in meinem persönlichen Umfeld zu bestehen. Ich möchte nun endlich auch meine eigenen Themen beackern und so etwas von Wert für mich herstellen.